Oggauer Weingut Fabian feiert großen Erfolg. Nachdem sie 2018 „Weingut des Jahres“ wurden, gewannen Uli und Peter Paul Fabian heuer mit ihrem Blaufränkisch.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 26. Juni 2020 (05:45)
2. Reihe: Landwirtschaftskammer-Rat Georg Menitz, die Präsidenten des Weinbauverbandes und der LK, Andreas Liegenfeld und Nikolaus Berlakovich mit LK-Direktor Otto Prieler. 1. Reihe: Weinkönigin Tatjana I (li.) und Organisatorin Verena Klöckl (re.) mit dem Sieger-Winzerpaar Uli und Peter Paul Fabian aus Oggau.
Denise Jandl

Die Familie Fabian zählt mittlerweile zu den Stammgästen bei der Weinprämierung Burgenland. Die unternehmerischen Tausendsassa betreiben neben ihrem Weingut im heimatlichen Oggau ebendort auch einen Buschenschank mit Gästezimmern. 2018 wurden sie als „Weingut des Jahres“ ausgezeichnet, 2019 gab es wieder mehrere Goldene, 2020 war es nun endlich soweit: Ihr Blaufränkisch 2019 Exquisit gewann in der für das Burgenland so wichtigen Kategorie Blaufränkisch Klassik.

„Dass er besonders gut ist, haben wir gleich gewusst. Überhaupt sind alle roten Jahrgänge 2019 sehr gut geworden. Also hätten wir uns eine Goldmedaille schon erhofft. Aber, dass es gleich der Landessieger geworden ist, das freut uns natürlich ganz besonders“, zeigt sich Peter Paul Fabian im BVZ-“Siegerinterview“ stolz.

Mit vier Hektar haben die Fabians wesentlich weniger Fläche als die meisten anderen der 17 Landessieger. „Auch die Technik ist altmodischer als bei den großen Weingütern. Aber das machen wir mit besonderem Einsatz wieder wett“, lacht Fabian.

Gerade kleine Weingüter sind in ihrer Existenz bedroht: Corona, der Ausfall der Gastronomie und nun auch der Kultur-Events, viele Kinder wollen den Hof der Eltern nicht übernehmen. Aber nicht so bei den Fabians: Die Tochter möchte Weinbauerin werden, das kleine Weingut hat zudem vom Ab-Hof-Verkauf, der sich als krisensicher erwiesen hat, profitiert. Stammgäste kommen sowieso.