Tipps zu Installationen und Haustechnik. Wärmepumpen fungieren nicht nur als Heizung, sondern auch als Kühlung und können auch als Warmwasserbereitung und in Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung genutzt werden. Auch die Firmen Schandl und Gangl setzen auf diese intelligente Haustechnik.

Erstellt am 17. April 2018 (14:39)
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Walter Gangl, Inhaber der Firma Gangl Haustechnik
zVg Waha Special

Haustechnik ist nichts für kurzfristige Lösungen. Investitionen müssen über Jahrzehnte beständig sein und Gültigkeit haben.
Die Wärmepumpe ist durch die Nutzung regenerativer Umweltwärme das unabhängige Heizsystem mit Zukunft und trägt maßgeblich zur Verbesserung der energie- und umweltpolitischen Situation bei. Die Wärme wird aus Luft, Wasser und dem Erdreich gewonnen und ist jederzeit verfügbar. „Wärmepumpen sind optimal zum Heizen und eine kostengünstige und umweltschonende Art der Kühlung. Im Vergleich zu anderen Heizungssystemen hat man mit einer Wärmepumpe eine zukunftssichere Versorgungseinheit und zudem die geringsten Betriebskosten im Neubau und in der Sanierung. Die Wärmepumpe ist umweltfreundlich und arbeitet sehr wirtschaftlich“, weiß Johannes Schandl, Geschäftsführer der Firma Installation Schandl.

Johannes Schandl, Geschäftsführer der Firma Installation Schandl
zVg Waha Special

Ein Vergleich mit anderen Heizungstechnologien zeigt auch hier den deutlichen Vorsprung. Hinzu kommt, dass der Wartungsaufwand für die Wärmepumpe verschwindend gering und nur in großen Zeitintervallen nötig ist.
„Außerdem ist die Wärmepumpe ein Paradegerät für kühle Rechner, denn ihre Umweltfreundlichkeit wird nur noch von ihrer Wirtschaftlichkeit übertroffen. Wer sich für eine Wärmepumpe entschieden hat, hat sich für die Nummer Eins der Heizungstechnologien entschieden, denn Wärmepumpen fungieren nicht nur als Heizung, sondern auch als Kühlung und können auch als Warmwasserbereitung und in Verbindung mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung genutzt werden“, ergänzt Walter Gang, Inhaber der Firma Gangl Haustechnik.

Technologie entspricht technischer Anforderung

Ein weiterer Pluspunkt: Die Nutzer einer Wärmepumpe sind dank dieser Technologie schon heute auf die gesetzlichen und technischen Anforderungen von morgen eingestellt und brauchen sich auch über endliche Energieträger keine Sorgen mehr machen.

Mehr Effizienz und Optimierung

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird mit der so genannten „Arbeitszahl“ ausgedrückt. Diese ist das Verhältnis der erzeugten Wärmeleistung und der elektrischen Antriebsenergie. Bezieht sich diese Angabe auf ein gesamtes Jahr, so spricht man von einer Jahresarbeitszahl.
Je nach genutzter Wärmequelle und dem Einsatz im Neubau oder bei der Sanierung liegen Jahresarbeitszahlen zwischen 3 und 4 oder höher. Eine JAZ von 4 bedeutet, dass mit 1kWh elektrischer Energie zum Antrieb der Wärmepumpe 4 kWh nutzbare Wärme zur Verfügung steht. Die Umwelt liefert dem Nutzer somit 3 kWH an kostenloser Wärme.