Corona: Fußball-Betrieb in der Warteschleife. Lockdownbedingt fix: Das Mannschaftstraining beginnt nicht vor 18. Jänner – und die Ungewissheit bleibt.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 27. Dezember 2020 (05:27)
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Alles zu: Bis einschließlich 17. Jänner werden Fußballplätze – wie hier die BFV-Anlage – fix geschlossen bleiben.
Bernhard Fenz

Ab dem 26. Dezember ist Österreich im dritten Lockdown seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Das bedeutet somit auch für den Mannschaftssport Fußball: bitte warten.

Bis einschließlich 17. Jänner wird sich an der Verordnungs- Lage, was das Ausüben von Mannschaftssport betrifft, nichts ändern. Frühestens ab 18. Jänner könnte es also möglich sein, dass die Klubs in die Vorbereitung auf das Frühjahr starten.

Ob das zeitlich realistisch ist, bezweifelt Burgenlands Fußballverbands-Präsident Gerhard Milletich allerdings: „Ich kann mir aktuell nicht vorstellen, dass es vor Ende Jänner wieder losgeht. Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten.“

Dieses Abwarten bezieht sich auch auf den zuletzt veröffentlichten BFV-Plan für die weitere Fortsetzung der Ende Oktober unterbrochenen Meisterschaft. Mindestens vier Wochen vor den ersten Pflichtspielen muss wieder ein Training möglich sein. Der 20. und der 27. Februar wurden hier als erste Termine für Nachtragsspiele festgelegt.

„Eher unrealistisch, dass der Plan aufgeht“

Ab dem Wochenende 5.-7. März sollen dann die ausgefallenen Herbstrunden sukzessive nachgespielt werden. So gesehen müsste ab 23. Jänner das Training wieder möglich sein, damit das gesamte Programm möglich bleibt.

Karl Schmidt, BFV-Geschäftsstellenleiter, ist sich aber bewusst: „Es ist eher unrealistisch, dass unser Plan aufgeht. Wahrscheinlich wird sich alles nach hinten verschieben. Wir wollen aber nicht spekulieren, sondern haben einmal einen Plan und werden am 23. Jänner im Rahmen einer Vorstandssitzung die weitere Vorgangsweise besprechen. Bis dahin wird es auch weitere Klarheit seitens der Bundesregierung geben. Aber irgendwelche Szenarien zu skizzieren, wäre jetzt ungeschickt. Wer weiß, was alles noch kommt.“

Sicher sind sich die Verbands-Granden jedenfalls in einem Punkt: Dass es oberstes Ziel bleibt, eine Wertung zustandezubringen – und dafür braucht es in jeder Liga und Klasse die Hälfte der Spiele.