Julia Dujmovits war heuer „absolut auf Augenhöhe“. Julia Dujmovits scheiterte in Berchtesgaden im Viertelfinale, lieferte in der heurigen Saison aber trotzdem eine starke Leistung ab.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 26. März 2021 (01:23)
Snowboard. Mit Pech haderte Julia Dujmovits beim Weltcup-Finale in Berchtesgaden. Über Platz fünf ist sie dennoch zufrieden.
Matavz

Beim Saisonfinale, dem Parallel-Slalom im deutschen Berchtesgaden, musste sich Julia Dujmovits im Viertelfinale ihrer Deutschen Konkurrentin Selina Jörg um wenige Hundertstel geschlagen geben. „Sie ist aber super gefahren und absolut auf Augenhöhe mit den anderen Fahrerinnen“, stellte Karlheinz Wieser, Pressesprecher des Österreichischen Skiverbands, klar.

Man müsse bei der Saison-Analyse stets auch bedenken, dass die Sulzerin längere Zeit verletzt war und nicht zuletzt wieder durch ihre mentale Stärke dementsprechen in den Weltcup zurückkehrte. Immerhin begann sie erst im Oktober 2020 mit der Vorbereitung auf die Weltcup-Aufgaben, die sie dann nebenbei auch noch mit Bronze im Parallel-Riesenslalom bei der Weltmeisterschaft Anfang März in Rogla (Slowenien) krönte. Der weitere Fokus liegt nun auf den Olympischen Winterspielen 2022, die von 4. bis 20. Februar im Großraum der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen werden. Dort möchte die Olympiasiegern von 2014 wieder dick da sein.

Dass sie dann in einer Topverfassung um Medaillen kämpfen könne, glaubt auch Wieser: „Wenn sie noch einen Zahn zulegt, dann ist in Peking alles möglich. Sie hat ein Top-Umfeld und ist davon überzeugt, dass sie es schaffen kann.“