Rochade im ASV-Trainerteam. Philipp Brandstätter tritt etwas leiser, wird pausieren und den Draßburgern nicht mehr zur Verfügung stehen.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 05. Juli 2021 (02:48)

Seit 2012 war Philipp Brandstätter beim ASV Draßburg. Zunächst als Spieler bis 2017, dann als Co-Trainer. Jetzt trennen sich die Wege des 33-Jährigen und des ASV: „Privat hat es bei mir Veränderungen gegeben, dadurch ist es zeitlich einfach nicht mehr drin, bei jedem Training dabei zu sein“, erklärt „Brandi“. Für die Zeit in Draßburg ist er: „Sehr, sehr dankbar. Das war wirklich ein ganz toller Abschnitt in meiner Karriere.“ Und die wird (vorerst) auf Eis gelegt: „Ich mache ein Jahr Pause und danach wird man sehen, wie es weitergeht.“ Ein Versprechen gab der Wahl-Wiener auch ab: „Man wird mich definitiv das eine oder andere Mal bei den Heimspielen auf der Draßburger Tribüne sehen, als Fan eben.“ Die Lücke von Brandstätter wird vereinsintern geschlossen — Thomas Mandl wird die Co-Trainer-Position übernehmen. „Das ist für uns eine optimale Lösung, weil Mandl ja die Mannschaft perfekt kennt. Um Brandi ist es natürlich immens schade, weil er in vielerlei Hinsicht super dazu gepasst hat. Menschlich und auch vom Engagement top“, so Obmann Ernst Wild.

Kaderplanung so gut wie abgeschlossen

Nicht nur im Trainerstab gab es bei Draßburg Änderungen, auch in Sachen Kader gab es Neues zu vermelden. Der ehemalige Akademie-Spieler Florian Krutzler (aus Gols) wird für den Regionalliga-Klub spielen. Ayoub Ben Ammar wechselt aus Parndorf zum Team von Trainer Franz Lederer. Und der durfte sich zuletzt über einen ganz starken Testspiel-Auftritt freuen: 2. Liga Mitte-Team Forchtenstein wurde mit 7:1 bezwungen.