Gerhard Milletich: „Das nervt jetzt schon richtig“. Verbands-Boss Gerhard Milletich stört es, dass der Nachwuchs noch untätig bleiben muss. „Das ist verantwortungslos.“

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 19. Februar 2021 (03:23)
Der Burgenländische Fußballverband (im Bild Präsident Gerhard Milletich) suchte so wie Wien und Niederösterreich um den freien Platz in der Regionalliga Ost an. Letztlich erhielt kein Antrag eine Mehrheit - die Ostliga wird also in der nächsten Saison nur mit 15 Teams gespielt.
Martin Ivansich

Durchaus offensiv reagierte Burgenlands Fußballverbandspräsident Gerhard Milletich auf die Frage nach seiner Gemütslage in Bezug auf die aktuelle Covid-Situation und den Fußball. Zur Erinnerung: Noch ist im Freien kein Gruppentraining – auch nicht mit Abstand – möglich.

„Das nervt jetzt schon richtig, vor allem, was die Verordnung in Bezug auf die Kinder betrifft“, zeigt sich Milletich enttäuscht, dass parallel zu den Schulöffnungen noch keine Möglichkeiten geschaffen wurden, um im Nachwuchsfußball in der Breite zumindest ein Abstandstraining zuzulassen. „Skifahren im allgemeinen dürfte wichtiger sein als die generelle Bewegung der Kinder. Ich finde es mittlerweile verantwortungslos, weil sich die zuständigen Minister mit dieser Materie scheinbar wirklich nicht befassen.“

Für den Parndorfer wäre es nur logisch, dass dem Fußball in seiner Breite im Zuge der ersten jüngsten Öffnungen nach dem Lockdown ebenfalls erste Lockerungen ermöglicht würden. So aber bleibt weiterhin die Warteschleife. „Es ist gerade in dieser Hinsicht wichtig, dass wir möglichst schnell wieder anfangen können, sonst ist das tatsächlich nicht mehr verkraftbar.“