Fokus auf nächstes Sportjahr. Der ÖSKB sagte seine Einzelbewerbe für das Spieljahr 2020/21 allesamt ab. Das Burgenland wird wohl nachziehen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 10. Mai 2021 (03:23)
Vor Absage. Sportobmann Martin Janits sieht für Bewerbe bis Ende Juni schwarz.
BVZ

Der Österreichische Sportkegelverband (kurz: ÖSKB) sagte im April alle seine Classic-Bewerbe für das Sportjahr 2020/21 ab. „Die regionalen Covid-19-Maßnahmen werden permanent verschärft, sodass ein rechtzeitiger Trainingsstart, der eine Ausrichtung der Bewerbe mit den dazugehörigen Qualifikationen (Anm.: Landesmeisterschaften) voraussetzt, nicht durchführbar ist“, steht in einem Schreiben an die Verbands- und Vereinsfunktionäre. Der nationale Verband ließ den Landesverbänden die Ausrichtung ihrer Titelkämpfe frei, Startplätze für Bundesmeisterschaften würden im Falle einer Durchführung der Bewerbe allerdings keine vergeben.

Was allerdings nicht der einzige Grund ist, dass die Einzel-Landesmeisterschaften sowie der Cup-Bewerb im Burgenland wohl eher nicht ausgetragen werden. „Ich halte es nicht für sinnvoll, darüber nachzudenken“, meint BSKV-Sportobmann Martin Janits. „Einerseits wissen wir nicht, wie hoch die Bereitschaft der Akteure für Bewerbe in diesem Spieljahr (Anm.: Ende am 30. Juni) überhaupt ist. Andererseits müssen wir erst abwarten, wie die Verordnung fürden 19. Mai aussehen wird.“

Daher möchte Janits auch den vollen Fokus auf das nächste Sportjahr legen: „Da wird hoffentlich wieder Normalität ins Leben und in den Kegelsport einkehren.“