Landesrat Dorner: Taten für Amateursport müssen folgen. Für Landesrat Heinrich Doner regiert weiterhin die Perspektivlosigkeit. Er vermisst Konkretes für die Sportler.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 02. März 2021 (17:07)
Landesrat Heinrich Dorner
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Deutlich mehr erwartet hätte sich Sportlandesrat Heinrich Dorner vom gestrigen Corona-Gipfel im Bundeskanzleramt. „Die Ankündigungen der Bundesregierung sind das eine. Was das aber für den Kinder- und Jugendsport im Detail bedeutet, kann man erst nach Vorliegen der Verordnung seriös beurteilen. Dem müssen dann auch Taten folgen“, hält der Sportlandesrat fest.

Hinzu komme, dass ein Hochfahren des Sports im Nachwuchsbereich schon längst hätte passieren müssen. „Man hat völlig unnötig Zeit verstreichen lassen und damit in Kauf genommen, dass Kinder und Jugendliche dem Sport den Rücken kehren – sei es hobbymäßig oder in Sportvereinen. Eine Entwicklung, die gerade auch gesundheitspolitisch fatal ist.“

Generell sei die Bundesregierung wieder einmal sehr unkonkret geblieben, was Öffnungsschritte im Sport betrifft, speziell im Amateur- und Breitensport. „Obwohl seit Monaten ausgefeilte Sicherheitskonzepte am Tisch liegen, werden die Vereine, die vielen ehrenamtlichen Funktionäre und vor allem die Sportlerinnen und Sportler im Ungewissen gelassen. Auch nach diesem Treffen muss man leider zu dem Schluss kommen: Es regiert die Perspektivenlosigkeit“, zeigt sich der Sportlandesrat enttäuscht.