Stützpunkttraining: Die Standorte sprießen weiter. Fünf Bezirke haben Standorte für ein Mädchentraining. Noch fehlt grünes Licht. MÄDCHENFUSSBALL

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 16. März 2021 (01:13)
Stützpunkt im Bezirk Oberwart. Stephanie Jandl (l.) ist die Leiterin des Standorts auf der Anlage des SK Unterschützen. Trainerinnen sind Kerstin Weber (u.) und Susanna Koch-Lefevre (oben).

Stützpunkt im Bezirk Neusiedl/See. Leiterin des Standorts in Frauenkirchen ist Sandra Himmler (Oben. Trainerinnen sind Nicole Gisch (unten) und Andrea Wagersreiter (l.).

Stützpunkt im Bezirk Oberpullendorf. Robert Strobl ist nicht nur Sportlicher Leiter des FC Deutschkreutz, sondern nun auch Standortleiter des Mädchenfußball-Trainingsstützpunkts auf der Anlage des FCD. Birgit Kriz-Krug fungiert als Trainerin.

Stützpunkt im Bezirk Eisenstadt. Standesgemäß auf der BFV-Anlage werden künftig Julia Trieb (unten, r.) als Standortleiterin sowie Heidi Märk (oben) und Christine Rosner (l.) als Trainerinnen aktiv sein.

 
zVg.

Yvonne Lindner und Nina Potz können die nächsten Ergebnisse liefern. Die Leiterinnen von „Real Girls Play Soccer“, dem Projekt zur längerfristigen Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs im Burgenland (die BVZ berichtete), haben weitere Standorte fixiert. Die Rede ist von Stützpunkttrainings, die im Burgenland für Mädchen jeder Alters- und Niveaustufe flächendeckend installiert werden sollen, um „ungezwungen in den Sport reinschnuppern zu können“. Ziel ist es, dass auf dieser Basis parallel so viele Mädchen-Mannschaften wie möglich in den Vereinen entstehen.

Die besagten Stützpunkte sollten optimalerweise in jedem Bezirk des Landes vorkommen. Den Anfang machten Neusiedl am See und Oberpullendorf, wo die Thermenarena Frauenkirchen und die Anlage des FC Deutschkreutz bereits offiziell als Standort geführt werden. Dazugekommen sind mittlerweile die Bezirke Eisenstadt (Standort BFV-Anlage) und Oberwart (Sportanlage SK Unterschützen). Auch im Bezirk Mattersburg wurde der Standort mit Draßburg fixiert, hier sind noch kleine Details offen. Apropos offen: Noch nicht in trockenen Tüchern ist der Standort für die Bezirke Güssing und Jennersdorf, hier laufen die Gespräche – angedacht ist Stegersbach.

Was jetzt auch noch fehlt, ist der Startschuss zum Training. Das hängt schließlich von der Covid-Verordnungslage ab. „Sobald die Regierung grünes Licht für einen Trainingsstart gibt, beginnen wir damit,“ sagt Yvonne Lindner, die sich stolz über die aktuelle Entwicklung zeigte und auch den hohen Anteil an Trainerinnen hervorhob. Auch die hohe Qualifikation, etwa von Susanna Koch Lefevre und Christine Rosner, hob sie hervor. Parallel dazu seien auch Gespräche mit Bildungsdirektor Heinz Zitz zu einem Schulprojekt am Laufen. Mehr wolle Lindner hier aber noch nicht verraten. Wenn sie aber auch in dieser Hinsicht so rasch Nägel mit Köpfen machen kann wie beim Stützpunkttraining, dann dürfen wir gespannt sein.