Doppelte Premiere für Tennis-Asse. Kim Kühbauer gewann den U14-Einzelbewerb im israelischen Ramat Hasharon. Leonie Rabl legte den Doppel-Sieg nach.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 09. April 2021 (02:22)
Siegerfoto. Kim Kühbauer, ÖTV-Trainer Franz Kresnik und Leonie Rabl (v.l.) nach den Siegerehrungen beim ETA-Turnier in Ramat Hasharon (ISR).
zVg, zVg

Zwei Burgenländerinnnen drückten dem ETA-Turnier der Kategorie drei im israelischen Ramat Hasharon ihren Stempel auf. Kim Kühbauer holte sich den Titel im Einzel, Leonie Rabl war mit der Italienerin Emma Scaldalai im Doppel erfolgreich. Für beide BTV-Hoffnungen waren es übrigens Siegpremieren.

Zweite Finalteilnahme brachte ersten Sieg

Die Entscheidung nichts zu riskieren, auf die Österreichischen U14-Meisterschaften zu verzichten und die Oberschenkelverletzung vollständig auszukurieren, sollte sich für Kim Kühbauer bezahlt machen. Die BTV-Hoffnung brauchte nach der längeren Zwangspause gegen Eden Mayorkes (ISR) zwar einen Satz lang (2:6), um so richtig in die Gänge zu kommen, danach folgte jedoch ein Siegeszug, der bis zum Turniersieg führen sollte.

„Kim lässt sich aktuell nicht beirren. Sie kommt nach Rückschlägen postwendend retour. Das ist mittlerweile eine richtige Stärke“, erklärt Mama Ingrid Kühbauer gleich vier Dreisatz-Siege in fünf Spielen. Auch eine Regenunterbrechung im Endspiel gegen die Russin Emiliia Kats, die im Entscheidungssatz ein 2:1 in ein 3:2 verwandelte, konnte den Siegeswillen der Wulkaprodersdorferin, nachdem sie ihr ersten ETA-Finale in Budapest noch verloren hatte, nicht brechen. Endstand: 6:3. „Ich wollte dieses Finale unbedingt gewinnen“, freute sich Kühbauer über ihren Premierentitel.

Ebenfalls zum ersten Mal mit einem Siegerpokal auf der Tennis Europe Ebene ausgestattet wurde Leonie Rabl. Die Rohrbacherin „flog“ mit ihrer italienischen Partnerin Emma Scaldalai regelrecht ins Endspiel. Dort sollte es gegen das israelische Duo Vasilina Andronov/Sapir Reznik sehr spannend werden. Rabl/Scaldalai zogen im Match-Tiebreak allerdings schnell davon und feierten einen ungefährdeten 10:4-Erfolg. Im Einzel feierte die österreichische U14-Meisterin vier klare Siege (inklusive Quali) und bestätigte damit die aktuelle starke Form.