Denis Kulovits: Nicht mal da und schon wieder weg. Eigentlich wollten die Schlaininger mit Denis Kulovits in die neue Saison starten, aber aus diesem Wunsch wird nichts.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 07. Mai 2021 (03:54)
Kein Einsatz für den ASK. Denis Kulovits, der als Cheftrainer auch schon in Deutsch Kaltenbrunn und Eltendorf arbeitete, muss Schlaining aufgrund beruflicher Verpflichtungen schon jäh Lebewohl sagen.
BVZ

Es hätte für den ASK Schlaining durchaus auch anders verlaufen können. Als Tabellenführer beendete man den unterbrochenen Herbst und gerne würde man dieser Tage mit Eberau oder Neuberg um den Burgenlandliga-Aufstieg kämpfen. Daraus wurde aufgrund der in der Vorwoche fixierten Saison-Annullierung nichts. Beim ehemaligen Landesligisten nahm man dies zur Kenntnis. Man könne es nicht ändern, auch wenn man einigen seiner verdienten Kicker die höhere Liga gerne „geschenkt“ hätte, wie es Sektionsleiter Ernst Simon ausdrückte.

Nun trat aber noch ein weiteres Problem auf, denn der eigentlich eingeplante Cheftrainer Denis Kulovits muss seine Zelte aufgrund beruflicher Verpflichtungen schon wieder abbrechen. Der gebürtige Güttenbacher und ehemalige Kaltenbrunn- und Eltendorf-Trainer übernahm im vergangenen November, als sich Florian Hotwagner in Richtung Oberwart verabschiedete. Aufgrund der Corona-Situation leitete er dabei keine wirkliche Einheit. „Es geht sich bei ihm leider nicht aus“, sagte Simon weiter, der zu Wochenbeginn schon händeringend nach einem Ersatzmann fahndete: „Wir werden sicher einen finden.“ Spätestens zum Trainingsstart am 4. oder 5. Juni soll das dann passieren, wobei die Schlaininger in den letzten Jahren in dieser Frage eher immer schneller unterwegs waren.

Auf Kader-Seite könnte auch etwas passieren, wobei man nicht allzu verändern wolle. „Da kann ich noch nicht so viel sagen, weil noch nicht wirklich viel fix ist“, meinte der Sektionsleiter zur BVZ.