FC Südburgenland: Es fehlte nur das Quäntchen Glück. Die Frauen des FC Südburgenland starteten mit einem 0:0 gegen Neulengbach in die neue Saison.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 12. September 2020 (01:35)

Der Auftakt des FC Südburgenland verlief am Sportplatz in Mischendorf sehr erfolgreich. Beide Teams (Bundesliga, Future League) empfingen Neulengbach zum Auftakt. Die Bundesligamannschaft von Coach Rene Mahlknecht machte es dem vermeintlichen Goliath aus Niederösterreich von Beginn an schwer. Der Gegner wurde früh attackiert und man ließ den Gästen kaum Luft zum Atmen. Defensiv ließ man so wenig zu, hatte offensiv auch einige Momente, ohne das entscheidende Tor zu erzielen.

Das Quäntchen Glück fehlte, „denn in der letzten Minute wurde Franziska Thurner gestoßen. Da hätte der Unparteiische auch auf den Elfmeterpunkt zeigen können“, so der Trainer. Zufrieden war er dennoch: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Auf diese Leistung, die die Frauen am Wochenende boten, können wir aufbauen. Dann dürften wohl noch mehr Zuseher den Weg nach Mischendorf finden“, ist sich Mahlknecht sicher. Beim anschließenden Spiel in der Future League setzte es durch Linda Popofsits nach starker Vorarbeit von Rea Gamauf sogar einen 1:0-Sieg. Ein Start nach Maß für die Südburgenland-Damen.

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Die Erwartungen sind sowohl in der Bundesliga als auch beim Spiel der zweiten Mannschaft (ab 16.45 Uhr) in Wien sehr groß. „Natürlich treffen wir auf eine Top-Mannschaft. Es ist eine schwere Aufgabe, wir werden aber auch diese annehmen und hoffen, dass wir die nächste Überraschung liefern können“, sagte FC Südburgenland-Trainer Rene Mahlknecht zur BVZ.