Legionäre auf Abwegen. Weil es in Kroatien nach einer Fortsetzung des Spielbetriebs aussah, verließen einige Legionäre ihre südlichen Vereine. Mittlerweile wartet man aber auch dort aufs Kicken.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. März 2021 (02:13)

Wann es fußballerisch weitergeht? Ungewiss! Vor allem für Legionäre, für die der Fußball in Österreich meist mehr als nur eine kleine Zusatz-Einnahmequelle darstellt, sind die Zeiten hart. So waren erst die ungarischen Aushilfskräfte im Blick. In unserem Nachbarland sah es nämlich lange nach einer regulären Fortsetzung der Saison aus. Wie auch in Kroatien, die als großer Legionärs-Lieferant nachziehen wollten. Wollten, denn im Land des Vize-Weltmeisters 2018 machten, wie auch in Ungarn, die hohen Infektionszahlen diesen Wunsch vorerst zunichte. Und dennoch entschieden sich zuletzt einige kroatische Legionäre ihre Zelte in Österreich vorübergehend abzubrechen.

Von der 2. Liga bis in die 2. Klassen mussten die Klubs Aderlässe hinnehmen. Einer von ihnen ist auch Ex-St. Martin-Angreifer Edi Lackovic. Dieser erklärte gegenüber der BVZ: „Es ist unklar, wann in Österreich wieder gespielt werden kann. Ich weiß, dass das nicht die optimale Lösung für die Vereine ist, aber wir müssen auch an uns denken. Vielen fehlt derzeit das Geld. In Kroatien trainieren wir schon vier Wochen und ich hoffe, dass wir auch bald spielen können. Es ist auch besser, unten zu trainieren, als aufs Spielen zu warten. Beruhigt sich die Situation und kehrt wieder Normalität ein, bin ich sicher, dass ich wieder nach Österreich zurückkehren werde.“