SC Pinkafeld: Ein Bundesligist zu Gast. Der Traditionsklub empfängt am kommenden Samstag, ab 17 Uhr, den steirischen Oberhaus-Klub vom TSV Hartberg. Nicht der einzige prominente Besuch in naher Zukunft.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 18. Juni 2021 (02:42)
Pinkafelder Bundesliga-Export.
Dario Tadic (l.) kickt schon einige Jahre beim TSV Hartberg und etablierte sich da auch in der höchsten Liga des Landes. Am Samstag gibt es eine Rückkehr zu seinem Stammverein, denn der Bundesligist trifft in einem Testspiel auf den SC Pinkafeld. Fehlen wird dann der zweite SCPler in Diensten des TSV: Stefan Rakowitz kann nicht mitwirken.
BVZ

Mit „Licht und Schatten“ resümierte Pinkafelds Sektionsleiter Alex Diridl den zweiten Test seines SC Pinkafeld gegen den ASV Draßmarkt. Letztendlich siegte die SCP-Elf von Maximilian Senft zwar mit 3:2, aber es gibt weiter einiges zu tun.

„Wir konnten einige Erkenntnisse gewinnen“, so Diridl dazu. Steigern wird man sich nun vor dem kommenden Samstag müssen, denn dann gastiert, ab 17 Uhr, der Bundesligist vom TSV Hartberg beim Burgenlandliga-Klub. „Eine spannende Geschichte, auch weil wir das erste Mal ans Limit gehen müssen“, erklärte Diridl, der ergänzte: „Wir freuen uns drauf, denn es ist immer etwas Besonderes gegen Bundesliga-Vereine zu kicken. Jetzt hoffen wir auf viele Zuseher und ein gutes Spiel.“

3-G-Regel bei Fußballspiel

Karten sind dabei um zehn Euro in der Volksbank Pinkafeld und im Gasthaus Fuith erhältlich und beim Spiel gelten natürlich die 3G-Regeln. Mitwirken wird zumindest auch einer der beiden Pinkafelder Bundesliga-Exporte, denn Dario Tadic wird sicher kicken. Fehlen wird Stefan Rakowitz, der sich dieser Tage noch verletzt zeigt. Es bleibt nicht das einzige (Top)-Spiel auf Pinkafelder Anlage, denn am 3. Juli, ab 16.30 Uhr, probt Rapid Wien gegen LOK Moskau für den Ernstfall.

Zurück zum SCP, wo kadertechnisch wohl nichts mehr passieren wird. Dafür zeigt man weiter kein Verständnis für die heurige Vergabe der ÖFB-Cup-Tickets. Diese gingen an Neusiedl, Draßburg, Siegendorf und Deutschkreutz. Als noch amtierender BFV-Cupsieger von 2019 und zudem im Vorjahr noch einzig verbliebener Teilnehmer der BFV-Cup-Saison, fehlt der SCP-Führung rund um Obmann Mario Windhofer das Fingerspitzengefühl.

„Einen Los-Entscheid hätten wir sicher akzeptiert, aber nur die Vereine des Vorjahres zu nominieren, ist schon sehr willkürlich“, erklärte sich die SCP-Seite, die nun das BFV-Schiedsgericht einschaltete. „Bis zur finalen Entscheidung bleibt das die einzige Stellungnahme“, hieß es von Vereinsseite.