Verheißungsvoller Beginn für ASK Jabing. Auch beim ASK Jabing wird wieder gekickt. Und weil man bei der Elf von Trainer Marc Seper nur an wenigen Stellschrauben drehte, sah das in Oberdorf schon richtig gut aus.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 21. Juni 2021 (02:42)
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Strenger Blick. Jabing-Cheftrainer Marc Seper schaute genau hin.
BVZ

Auch wenn noch knapp sechs Wochen bis zum offiziellen Pflichtspielstart bleiben, geht es für die Vereine mehr und mehr ans Eingemachte. Zugegeben: Manche, die schon ein Individualtraining abhalten konnten, schraubten zuletzt etwas zurück, während wiederum andere gerade erst in die Vorbereitung starteten.

"Freiwilliges Training"

Beim ASK Jabing werkt man derweil schon etwas länger, bot Cheftrainer Marc Seper erst ein „freiwilliges Training“ an, das von seiner kickenden Zunft mit Wohlwollen aufgenommen wurde. Die Burschen sehn(t)en sich nach dem Ball und so herrschte in der Pinka-Arena schon zu frühem Zeitpunkt fast Vollbetrieb. Heute basiert das nicht mehr auf Freiwilligkeit, sondern ist fast Pflicht, denn wirkliche Stammplätze gibt es beim bis zum Abbruch auf Platz fünf stehenden ASK nur wenige.

Natürlich bleiben einige wie Georg Wappel oder Adam Schreiner defensiv gesetzt, während auch andere ihr Leiberl sicher haben. Und dennoch wurde der Kader im Winter noch einmal auf eine neue Stufe gehoben. Dafür sorgten die Zugänge von Offensiv-Allrounder Andre Doppler und Linksfuß Fabian Strobl, der in Allhau oder Pinkafeld Burgenlandliga-Luft schnupperte. Diese beiden waren, wie eigentlich der gesamte ASK-Tross, beim Testspielauftakt in Oberdorf mit dabei.

Seper: "Super Test"

Von Beginn weg war die Intensität hoch, denn die Hausherren, die ebenfalls eine richtig gute Truppe beisammen haben, verlangten Benjamin Hupfer und Co. alles ab. So konnte Coach Seper nach dem 3:0-Sieg positiv reüssieren: „Das war ein super Test und ich war mit der Leistung zufrieden – schwer in Ordnung.“ Worte, die zu diesem frühen Zeitpunkt und mit der Corona-Pause nicht wirklich üblich sind. „Wir hatten einen guten Gegner, wobei wir gewisse Dinge echt schon stark machten. Wir setzten vieles um, was wir uns vorgenommen hatten, auch wenn das sicher überraschend kam“, so Seper am Montagvormittag schmunzelnd zur BVZ.