Tihamer nicht mehr Stegersbach-Trainer. Nach vier Niederlagen in Serie zog der SV Stegersbach zuletzt die Reißleine. Der Vereinsführung schmeckte das gar nicht.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 11. September 2020 (01:12)

Der Stegersbacher Torschrei blieb erneut aus. Mit 0:2 verlor der ehemalige Regionalligist sein viertes Spiel in Serie. Dabei stehen 2020/21 noch kein Punkt und zudem auch kein Tor auf der Habenseite der Elf rund um Kapitän Christoph Kienzl. So war man zum Handeln gezwungen und Tihamer Lukacs, der im Sommer 2019 übernahm, ist nicht länger Cheftrainer des SVS.

Der Vereinsführung rund um Sektionsleiter Joachim Poandl missfiel dieser Abgang, denn von der Arbeit des Eberauer Burgenlandliga-Meisters von 2016 war man mehr als nur angetan. „Es ist unglaublich, aber als Verein mussten wir reagieren. Tihamer ist einer der besten Trainer bei uns im Südburgenland und vor allem seine Arbeit mit unseren jungen Spielern war extrem stark. Die brachte er alle einen Schritt weiter“, so Poandl über den scheidenden Trainer, der sich mit seiner ruhigen, analytischen und taktisch geprägten Art schnell einen Namen machte.

Interimistisch übernehmen nun Assistent Manfred Petrus und Poandl selbst die Agenden. „Wir führten aber schon Gespräche mit ein, zwei Trainern und es wird hundertprozentig ein neuer Mann kommen. Ob der dann schon in Rotenturm oder erst eine Woche später auf der Betreuerbank sitzt, ist unklar“, berichtete der Verantwortliche.

Die nächste Aufgabe führt den Traditionsverein Richtung Korkisch Arena. „Die haben offensiv mit Wukitsevits, Schaffer, Gergo und anderen eine riesen Qualität. Wir werden aber nun gewisse Abläufe verändern und dann hoffentlich erstmals gewinnen.“