SV Heiligenkreuz: Defensiv gerüstet?. Mit Kevin Toth holte der SV Heiligenkreuz „nur“ einen neuen Mann. Dieser kam aber auf Empfehlung des HSV-Trainers.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 28. Februar 2021 (01:25)
Neues Bollwerk? Elias Neubauer und Kevin Toth sollen die HSV-Innenverteidigung 2021 bilden.
BVZ

Was waren das beim SV Heiligenkreuz vor der Corona-Unterbrechung für „komische“ zehn Spiele? Im heimischen Waldstadion avancierte man zu einer Macht, holte all seine 13 Zähler, die dann auch zu Platz zehn reichen sollten. Auswärts war das Bild komplett konträr, stehen null Punkte auf der Habenseite von Manuel Köppel und Teamkollegen. „Wir hätten durchaus auch sechs Punkte mehr haben können, wenn ich an die Spiele in Rotenturm oder bei der SpG Edelserpentin denke. An und für sich sind wir aber nicht unzufrieden“, sagte der Sportliche Leiter Markus Jost zur BVZ.

Mit ganz unten wird man, wenn Corona es wieder zulässt, wohl mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr zu tun haben – nach oben geht tabellarisch derweil noch einiges. So war klar, dass man nach dem kurzfristigen Abgang des langjährigen Abwehrchefs Gergö Gerebics in Richtung St. Gotthard nachjustieren werde. Die Kontakte zu Cheftrainer Leon Imre waren schnell hergestellt und der gebürtige Slowene holte mit Landsmann Kevin Toth auch einen adäquaten Ersatz für den scheidenden Gerebics.

„Leon hatte ihn schon unter seinen Fittichen“, so Jost, der nachschoss: „Er wird uns sicher weiterhelfen. Laut unserem Trainer soll es sich um einen verrückten Kicker handeln, der nun mit Elias Neubauer die Innenverteidigung bilden soll. Ich hoffe nur, dass wir insgesamt nicht zu viele Gelbe Karten bekommen.“