Schwarz-Elf bleibt nicht zu knacken. Nach vier Runden wartet der SKU weiter auf das erste Gegentor. Das kann für Goalie Rene Wagner auch so bleiben.

Von David Marousek. Erstellt am 19. September 2020 (01:54)

Vor etwas mehr als einem Jahr wechselte Torhüter Rene Wagner vom Burgenlandliga-Verein Kohfidisch zum SK Unterschützen. Ein Transfer, der sich für den 35-Jährigen absolut bezahlt machte. „Den Wechsel bereue ich überhaupt nicht, auch wenn es traurig war, aus Kohfidisch wegzugehen. Das waren dort schöne 20 Jahre“, erklärte der Schlussmann. Kurzzeitig war auch ein Wechsel zu St. Martin an der Raab im Gespräch, daraus wurde aufgrund der weiten Distanz jedoch nichts: „Ich bin seit Mai Vater, da wäre die Fahrt nach St. Martin sehr anstrengend gewesen. Mit Unterschützen hätte ich mir aber keinen besseren Verein aussuchen können.“

Freundschaft auf und neben dem Platz

Beim SKU läuft es derzeit nicht nur für den Torhüter. Vier Siege, dreizehn Tore, kein Gegentor – eine imposante Bilanz für die Schwarz-Truppe. „Wir stehen hinten sehr gut, die gesamte Mannschaft arbeitet defensiv mit. Die Kommunikation am Platz ist für uns sehr viel wert“, führte Wagner aus. Es gibt noch eine weitere wichtige Zutat des Erfolgsrezeptes: „Auch abseits des Platzes sind wir alle gut befreundet und unternehmen sehr viel“, erklärte der Goalie. Erste Kontaktpunkte mit den Unterschützenern sammelte Rene Wagner durch das gemeinsame Torwarttraining mit Jürgen Kirnbauer. Nun erwartet Rene Wagner mit seinem SKU die Gäste aus Loipersdorf-Kitzladen. Ein in der derzeitigen Verfassung auf dem Papier eher leichter Gegner. „Wir nehmen jeden ernst. Die 1. Klasse ist voller Überraschungen, da kann jeder jeden schlagen.“ Ob die Null-Gegentor-Marke weiter hält? „Daran vergeude ich ehrlich gesagt keine Minute einen Gedanken. In meinem Alter ist man da schon viel gelassener und denkt nicht mehr wirklich an so etwas“, lachte Wagner.