Hettlinger vollendete sein 4 Seen-Projekt verspätet. LMB-Sektionsleiter Martin Hettlinger meisterte seine persönliche Herausforderung. Er durchschwamm auch den Attersee.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 13. September 2020 (02:31)
Durchgehalten. Martin Hettlinger bezwang den Attersee trotz einer kräftezehrenden Gegenströmung ungefähr zur Hälfte der zurückzulegenden Strecke.
zVg

Rückblick: Im Juli 2020 wollte Martin Hettlinger sein 4 Seen-Projekt – dabei wollte der Neckenmarkter den Traunsee, den Attersee, den Mondsee und den Wolfgangsee der Länge nach nonstop durchqueren – umsetzen.

Eine Verletzung seines Schwimmpartners Sale Savel und ein unnachgiebiger Bootsverleih machten dem LMB-Sektionsleiter allerdings damals einen Strich durch die Rechnung. Das unvollendete Projekt konnte der LMBler nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, womit es vor knapp zwei Wochen wiederum Richtung Salzkammergut ging, um den Attersee zu bezwingen.

Bei angenehmen Wassertemperaturen aber Seitenwind und später Gegenströmung kämpfte sich Martin Hettlinger exakt 6:31 Stunden oder 18.800 geschwommene Meter bis ans Ufer bei Unterauch. „Der Abschnitt mit der Strömung hat mir zwar sehr viel Zeit und Kraft gekostet, aber es sind genau diese Dinge, was das Openwater Schwimmen für mich so interessant machen“, erklärte ein zufriedener LMB-Athlet.

Ein Saison-Highlight brachte auch Thomas Feucht hinter sich. Der Kobersdorfer absolvierte beim Hochwechseltrial 44 Kilometer inklusive stolzer 1.200 Höhenmeter und war dabei insgesamt 6:15:04 Stunden unterwegs. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Es war fast schon zu heiß zum Laufen“, so der 26. der Gesamtwertung, der noch einen Extra-Kilometer lief, weil Wanderer die Markierungen umsteckten und er daher die falsche Abbiegung nahm.