Ritzing setzte ersten Schritt zum Training. Der SC Ritzing arbeitete ein Konzept zur Durchführung von Individual-Trainings aus und möchte dieses bewilligen lassen.

Von Michael Heger. Erstellt am 15. März 2021 (01:28)
In Aussicht. Der SC Ritzing um Manager Mario Posch arbeitete ein Trainingskonzept aus.
Bruno, Bruno

„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht.“ Das denken sich viele Kicker Land auf, Land ab derzeit, nur leider sind fußballerische Aktivitäten derzeit noch immer sehr stark eingeschränkt. Beim SC Ritzing möchte man diesem Zustand nun alsbald ein Ende setzen.

Offiziell genehmigtes Individualtraining

Die Verantwortlichen haben, in Anlehnung an die derzeitigen Verordnungen der Bundesregierung, ein Konzept zur Durchführung von Individualtrainings ausgearbeitet und wollen dieses auch hochoffiziell bewilligen lassen. „Wir besprechen das Konzept in dieser Woche noch intern, um die organisatorische Machbarkeit zu überprüfen“, erklärte SCR-Manager Mario Posch zu Beginn der Woche. Danach wollen die Vereinsverantwortlichen das Konzept der Gemeinde vorstellen und auch bei der Bezirkshauptmannschaft Oberpullendorf einreichen und bewilligen lassen. Posch: „Natürlich bedeutet dieses Konzept einen erhöhten Aufwand für das Trainerpersonal und den Staff. Es wird unter anderem mehrere Trainingszeiten pro Tag geben, die Kabinen werden nicht geöffnet sein und so weiter, aber an erster Stelle muss jetzt stehen, dass es endlich wieder losgehen kann, in welcher Form auch immer.“

Posch sieht seinen SC Ritzing in dieser Sache im Bezirk in einer Art Vorreiterrolle: „Uns und besonders mir geht es um den Fußball an sich. Wir wollen uns nicht in die typische Rolle begeben und abwarten, wer nach vorne prescht und vielleicht noch mit Anzeigen herumwirft. Die Fußball-Pause dauert schon sehr lange und jetzt sollten alle darauf bedacht sein, dass der Amateur-Fußball diese schwierigen Zeiten auch überleben kann.“

Konzept für andere Vereine freigeben

Der Ex-Profi, der im Vorfeld noch nicht zu viel über das Konzept verraten will, solange es nicht genehmigt ist, geht noch einen Schritt weiter: „Wenn das Konzept bewilligt wird, wir in dieser Form offiziell trainieren dürfen, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass wir dieses an interessierte Vereine weitergeben, als Grundlage für ein eigenes Konzept, das für den jeweiligen Verein durchführbar ist.“