FSG-Trainer Schmidt: „Erwarte ein Gemetzel“. FSG-Trainer Markus Schmidt sieht in der neuerlichen Verschiebung des Re-Starts auch Auswirkungen auf die Meisterschaft.

Von Michael Heger. Erstellt am 09. März 2021 (02:12)
Keine Aussicht auf Besserung. FSG-Trainer Markus Schmidt wollte mit seiner Truppe in dieser Woche schon trainieren, jetzt heißt es wieder „bitte warten“.
Bruno

Die bisherige Planung des BFV, als Minimum vier Wochen Vorbereitung und zunächst Nachtragsspiele der Vereine, die weniger Runden gespielt hatten, sah man bei der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach (zurecht) als Vorteil. So hätte man eine längere Vorbereitungsphase als andere Vereine gehabt.

Die neuerliche Verschiebung der Sport-Öffnung am vergangenen Montag treibt Trainer Markus Schmidt etwas die Sorgenfalten auf die Stirn. Weil die Perspektive fehlt. „Durch die neuerliche Verschiebung wird es zeitmäßig schon sehr eng, auch nur die Hinrunde bis Juni fertigspielen zu können. Besonders für die Vereine, für die es um Auf- oder Abstieg geht, erwarte ich ein wahres Gemetzel“, so der Trainer des aktuell Tabellenletzten der Burgenlandliga. „Wir müssen zum Tag X, also dem ersten Spiel bereit sein, daher in der – im Vergleich zur schon sehr lange andauernden Pause – wahrscheinlich sehr kurzen Vorbereitungsphase vielleicht etwas mehr ins Risiko gehen als andere“, so Schmidt weiter.

Die Planungen sind wieder hinfällig

Auch organisatorisch ist die erneut unbefriedigende Situation eine Herausforderung. „Wir planen jetzt schon zum zweiten Mal um und wissen nebenbei noch gar nicht, wann und wie gestartet werden kann und wird. In Summe arbeiten wir jetzt an der dritten Variante der Vorbereitung aufs Frühjahr, alle Vorbereitungsspiele müssen wieder neu terminisiert werden“, stellte Schmidt fest, der den Re-Start für diese Woche geplant hatte. Jetzt wird es stattdessen wieder ein Heimprogramm für die FSG-Kicker geben. Schmidt: „Ich hatte den Spielern in den letzten Wochen kein Programm vorgegeben, jetzt werden sie wieder eines bekommen.“