Dunner debütierte auf Rang sieben. Lokalmatador Lukas Dunner feierte ein erfolgreiches Rallye-Debüt. Den Sieg holte sich Hermann Neubauer.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 14. März 2021 (01:23)
Tolles Debüt. Lukas Dunner glänzte in den Weingärten seiner Heimat Deutschkreutz bei seinem ersten Rallye-Einsatz. 
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„Ich kann eine Rallye fünf Tage vorher absagen, aber ich kann sie nicht fünf Tage vorher beginnen zu organisieren“, meinte der Organisator der Blaufränkischland Rallye, Georg Gschwandner, im Dezember 2020. Der Präsident des MCL 68 ließ sich im Anschluss auch von der unsicheren Situation im Sport aufgrund der Pandemie nicht abbringen, „seine“ Rallye über die Bühne zu bringen.

Diese rollte dann schlussendlich am vergangenen Wochenende bei Prachtwetter, einer großen Anzahl an Teilnehmern, aber ohne Zuschauer, durch die Deutschkreutzer Weingärten. „Leider mussten die Fans zuhause bleiben. Daran haben sich auch alle gehalten, womit sie die reibungslose Durchführung der Veranstaltung ermöglicht haben“, möchte sich Gschwandner bei der Bevölkerung für das Nichterscheinen bedanken.

Den Sieg bei der ersten Rallye seit genau einem Jahr – seit der ersten Auflage der Veranstaltung im März 2020 fand keine Rallye in Österreich mehr statt – holte sich übrigens Staatsmeister Hermann Neubauer vor Philip Kreisel und Gerald Rigler. Für Lokalmatador Lukas Dunner verlief seine Rallye-Premiere mehr als zufriedenstellend. Gemeinsam mit seiner erfahrenen Co-Pilotin Ilka Minor erreichte er sein persönliches Ziel, sich auf Anhieb in den Top-Ten zu platzieren. „Dank der konsequenten und professionellen Arbeit des gesamten Teams, konnten wir uns über den Tag steigern. Auf der letzten Stage konnten wir mit einer vierten Gesamtzeit den siebenten Platz in der Gesamtwertung sichern“, freute sich der Deutschkreutzer.