Ziele exakt definieren. Pamhagen-Trainer Hans Thüringer verlässt sich auf seinen Vorstand – auch in Sachen neues Spielermaterial.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 08. Mai 2021 (01:23)
Platz herrichten. Beim UFC Pamhagen packten alle gemeinsam an – von den Spieler, über die Betreuer bis zu den Vereinsfunktionären – und brachten den Trainingsplatz auf Vordermann. 
zVg/UFC Pamhagen

Mit dem Abbruch der Meisterschaft hatte Hans Thüringer bereits gerechnet. In weiser Voraussicht hat der Pamhagen-Coach schon die Vorbereitung, die auf einen Start Ende Juli anberaumt ist, durchgestylt. Am Freitag, 4. Juni, soll es mit allen Kaderspielern losgehen.

„Bei acht Wochen Vorbereitung haben wir auch mehr Erholungsphasen als sonst eingeplant“, so der Trainer.

Bis dahin gibt es für „Freiwillige“ (zurzeit nur U18) zweimal pro Woche Übungseinheiten – vor allem die zahlreichen jungen Spieler sollen Versäumtes betreffend Ballbehandlung und –gefühl nachholen können.

Parallel dazu wird Obmann Reinhard Csida mit einigen seiner Kollegen die auswärtigen Kicker zu einem Gespräch einladen. „Wir werden das vor Ort machen, nicht per SMS“, so der Klub-Chef. Es geht vor allem darum, wer von den ungarischen Legionären, zu welchen Bedingungen weitermachen wird. „Prinzipiell wollen wir unverändert bleiben.“ Den Trainer freut es, doch er unterstreicht seine Flexibilität.

„Ich arbeite mit den Spielern, die mir der Vorstand bringt“, so Thüringer. „Ich richte mich nach den Vorgaben, die klar definiert sein werden. Entweder spielen wir mit Jungen gegen den Abstieg oder wir wollen mit dem jetzigen Stamm ins gesicherte Mittelfeld. Eventuell auch mit Blickrichtung nach weiter oben.“

„Ich richte mich nach den Vorgaben“

Sollten alle Pamhagen-Akteure zum Trainingsstart motiviert sein, rechnet der Coach mit fast 40 Spielern. Lediglich Oliver Thüringer wird fehlen. Nach seinem Kreuzbandriss und der folgenden Operation befindet er sich aber schon im Aufbautraining. In der Zwischenzeit wurde von Spielern und Funktionären sowie Trainer Thüringer und seinem Co., Martin Kaintz, unter Obmann Csidas Anleitung am Trainingsplatz neue Erde verfrachtet und Rasen gepflanzt. Auch die Fünf-Meter-Räume am Hauptspielfeld wurden aufgepeppt. In den kommenden zwei Wochen soll das Areal geschont werden, die Jugend weicht zu den Kooperationspartnern wie Wallern, Tadten oder St. Andrä (Young Veganis) aus.