Versöhnlicher Abschluss für den UTTC Neusiedl. Zum Saisonende setzte sich der UTTC Neusiedl gegen Hainfeld/St. Veit durch und beendete die Saison auf Platz sechs.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 07. Mai 2021 (02:12)
Abschied. Michael Seper verlässt den UTTC Neusiedl.
zVg ÖTTV, zVg ÖTTV

Im letzten Match der Saison empfing der UTTC Neusiedl im oberen Play-off die Spielgemeinschaft St. Veit/Hainfeld. Aufgrund des hohen Niveaus aller Teams begegnen sich fast alle Mannschaften in der Entscheidungsphase auf Augenhöhe.

Ein Sieg war daher auch gegen die favorisierten Niederösterreicher in Reichweite. Schließlich konnte sich jeder der Neusiedler in zwei von drei Matches durchsetzen, so fixierte der UTTC Neusiedl einen Sieg gegen die frischgebackenenen Vize-Meister der 2. Bundesliga. Der Start missglückte dabei aber, Phillip Enz und die Neusiedler Nummer eins, Krisztian Szabo, mussten sich ihren Kontrahenten geschlagen geben. Nur Michael Seper feierte einen Auftaktsieg. Bei den zweiten Matches lief es dann exakt umgekehrt: Nur Seper ließ aus, Szabo und Enz dagegen sorgten mit ihren Siegen für ein 3:3-Unentschieden vor den letzten Begegnungen.

Schmerzlicher Abgang nach Saisonende

Dort machten die Burgenländer aber kurzen Prozess, nur Michael Seper musste für seinen Sieg über fünf Sätze gehen. Seine Teamkollegen setzten sich souverän durch und brachten so den 6:3-Erfolg in trockene Tücher. Mit dem Sieg in der letzten Runde konnten sich die Seestädter in der Tabelle allerdings nicht mehr verbessern, letztlich blieb dem UTTC nur der sechste Rang. Da man zu Saisonbeginn einen „Platz im Mittelfeld“ als Ziel ausgegeben hatte, dürfen die Neusiedler trotzdem hochzufrieden sein. Den Meistertitel in der 2. Bundesliga sicherte sich Kufstein – auch wenn die Tiroler noch ein Match nachzutragen haben, sind sie nicht mehr einholbar.

Trotz des positiven Abschlusses beendet der UTTC die Saison auch mit Sorgenfalten: „Michael Seper verlässt uns nach drei Jahren Richtung Oberwart zu seinem Stammverein. Wir wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft in der höchsten Spielklasse“, so Gerald Enz vom UTTC mit einem lachenden und einem weinenden Auge.