Olympia Vorbereitung: Planänderung in Sizilien. Nachdem das Trainingslager in Japan Corona zum Opfer fiel, fanden Zajac/Matz vor Sizilien eine Alternative.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 16. April 2021 (02:11)
Startklar. Barbara Matz und Thomas Zajac bereiten sich in Sizilien auf die bevorstehenden Olympischen Spiele vor. Nach Japan dürfen sie derzeit noch nicht einreisen.
zVg OeSV

Die Nacra17-Segler Thomas Zajac und Barbara Matz kehrten für den letzten Feinschliff vor den Olympischen Spielen nach Sizilien zurück. Mit ihren internationalen Trainingspartnern fiel die Entscheidung für den Trainingsstandort auf Marina di Ragusa auf der italienischen Insel.

Vergangenen Montag bezogen Zajac/Matz ihr Quartier im Süden Siziliens. Die erste Einheit an der Mittelmeerküste ist bis 27. April angesetzt. „Ursprünglich hatten wir den Plan, die ausgeschriebenen Regatten zu bestreiten und dann im Mai für das Training nach Japan zu reisen“, erzählt Steuermann Thomas Zajac. Nach den Absagen und Verschiebungen habe man „in Abstimmung mit unseren Trainingspartnern ein Revier gesucht, das ähnliche Bedingungen wie Enoshima bietet und wo wir gut und lange trainieren können“, so der BYC-Segler.

Kein Start bei der Lanzarote Regatta

Die Weltranglistenzehnten hoffen auf perfekte Bedingungen: „Wir erwarten dank der Seabreeze eine ähnliche Welle wie in Japan und konstant zwischen 14 und 15 Knoten Wind“, schätzt Barbara Matz.

Bei der Lanzarote International Regatta entschied sich das Duo zuletzt gegen einen Start. Für Zajac sei das „ein bisschen ‚gamblen‘. Ich weiß ja nicht, wie wir im Vergleich zur anderen Konkurrenz stehen — aber das wissen die anderen auch nicht“. Die Trainings-Partnerschaft mit den Italienern, Briten und Argentiniern sei für sie in dieser Situation die beste Vorbereitung auf Olympia: „Diese Trainingsgruppe ist wohl die stärkste und von der Performance her elitärste weltweit“, streut der Wiener der Konkurrenz Rosen. Das Duo Lange/Carranz ist etwa amtierender Olympiasieger.