Mario Eger erfüllt sich seinen Herzenswunsch. Co-Trainer Mario Eger verlässt Podersdorf Richtung Andau. Er kehrt damit zu seinem Herzensverein zurück und fungiert dort als Assistent von „Jumbo“ Bauer.

Von Lukas Leier. Erstellt am 01. Mai 2021 (01:34)
Mario Eger (l.) und sein künftiger Cheftrainer Christian „Jumbo“ Bauer kennen sich bereits aus Golser Zeiten, wo sie schon ein Gespann bildeten.
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„Du kannst deine Religion, deine politische Einstellung oder sogar deine Frau wechseln, aber niemals deinen Lieblingsverein.“ Diesen polarisierenden Spruch vom früheren „Enfant terrible“ Eric Cantona würden wohl viele Fußballer und Funktionäre unterschreiben. Der Lieblingsverein von Mario Eger ist der FC Andau. Hier lernte er das Fußballspielen und nun kehrt er nach vielen Jahren wieder zurück – dieses Mal als Co-Trainer und Bindeglied zwischen der Kampfmannschaft und der Reserve.

„Es war immer ein Herzenswunsch von mir, dass ich als Trainer nach Andau zurückkehre. Hier hat meine fußballerische Laufbahn begonnen und hier wird sie wahrscheinlich auch enden“, so Eger, der das Fußballgeschäft mittlerweile bestens kennt. So war er jahrelang beispielsweise für den SV Gols als Spieler und Co-Trainer tätig und nach den weiteren Stationen beim FC Illmitz und dem UFC Podersdorf, geht es nun wieder zurück nach Andau.

„Für ihn erfüllt sich ein Herzenswunsch und dazu kann ich ihm nur gratulieren.“ Podersdorfs Sektionsleiter Bernhard Altenburger zu Mario Egers Wechsel nach Andau

Auch wenn die Trennung von den Podersdorfern, bei denen er seit Februar 2020 tätig war, schwerfiel: „Es war eine wirklich tolle Truppe. Ich möchte mich auch noch einmal bei allen Funktionären und Spielern bedanken für diese Zeit“, so Eger. Auch der Sektionsleiter der Podersdorfer, Bernhard Altenburger, lässt Eger mit Wehmut ziehen: „Für ihn erfüllt sich ein Herzenswunsch und dazu kann ich ihm nur gratulieren. Ich möchte mich für alles, was er für unseren Verein getan hat, bedanken und wünsche ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft.“ Diese Zukunft wird sich weiterhin um das Steckenpferd des Neo-Andau-Co-Trainers drehen, den Nachwuchs in die Kampfmannschaft zu führen: „Ich spiele sehr gerne diese Rolle als quasi zweite Geige. Ich bereite gerne die Jungen auf höhere Aufgaben vor.“

„Er ist sehr kollegial und äußerst loyal“

Andaus Cheftrainer Christian „Jumbo“ Bauer freut sich jedenfalls sehr über die Verstärkung im Team. Eger kennt er schon aus Golser Zeiten. Diese waren übrigens sehr erfolgreich, Höhepunkt war der Aufstieg in die 2. Liga im Sommer 2013.

„Er ist sehr kollegial und äußerst loyal“, meint Bauer über Eger. „Wenn ich beispielsweise mit den Jungen schärfer bin, nimmt er sie ruhig zu sich und erklärt alles noch einmal.“

Eger beerbt in Andau Marcel Schopf, der aus Zeitgründen (Hausbau) die Betreuung der Reserve nicht mehr gewährleisten konnte. „Wir bedanken uns bei ihm sehr für die ausgezeichnete Arbeit“, stellt Sektionsleiter Philipp Pelzer klar.