Parndorfer 24 Stunden "extrem", TRI Team in NÖ top. Der 1. Parndorfer Laufclub war am 16. Juli bei der 10. Burgenland Extrem Tour vertreten.

Von Fabian Schneider. Erstellt am 01. August 2021 (02:28)
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Gruppenfoto. Das Tri Team Parndorf war mit 13 Athleten beim Gaudiman in Wallsee am Start und räumte viermal Edelmetall ab.
BVZ

Aufgrund der Pandemie fand die 24 Stunden Burgenland Extrem Tour dieses Jahr nicht im Winter, sondern erst im Sommer statt. Das Prädikat „extrem“ verleiht dem Event heuer also ausnahmsweise nicht die klirrende Kälte, sondern die glühende Hitze.

„Finishen ist immer das Schönste“

Unter den rund 3500 Teilnehmern, die sich der Herausforderung trotz der ungewohnten Umstände gestellt haben, waren auch vier Athleten des 1. Parndorfer Laufclubs. „Ob kalt oder warm, wir sind zu jeder Jahreszeit bereit für die Tour“, sagt Vizepräsident Siegfried Pamer, der selbst am Start stand und die 120 Kilometer lange Seeumrundung in 23 Stunden und acht Minuten bewältigte. Zwei Minuten schneller war sein Kamerad Tino Eichinger, mit dem er die meiste Zeit gemeinsam unterwegs war.

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Ausgepowert. Siegfried Pamer (Mitte) und seine Kollegen Friedmuth Ziller und Tino Eichinger mussten sich mit der sommerlichen Hitze arrangieren.
zVg, zVg

Mit Friedmuth Ziller musste das dritte Vereinsmitglied, das über die volle Distanz angetreten war, den hohen Temperaturen auf halber Strecke Tribut zollen, nach sechzig Kilometern war die Tour für ihn in Illmitz beendet.

„Dort dachte ich auch schon, dass ich es nicht bis nach Podersdorf schaffe. Ich musste dann einen Gang zurückschalten, nach einer Mahlzeit ging es Gottseidank wieder besser“ unterstreicht Pamer die Schwierigkeit des Unterfangens. „Meine schnellste Zeit überhaupt bei der Burgenland Extrem Tour liegt bei 19 Stunden und 26 Minuten, ich war diesmal also schon deutlich langsamer. Aber sowohl im Sommer als auch im Winter gilt: Finishen ist immer noch das Schönste!“

Den Veranstaltern spricht er im selben Atemzug ein großes Lob aus: „In erster Linie sind wir dankbar, dass die Tour stattfinden konnte, sie war auch heuer wieder top organisiert. Es gab viele Helfer und Wasserstellen. Falls jemand verdurstet ist, dann war er selbst schuld.“

Getraut Haller Peck, die von Pamer aufgrund ihres einstigen Berufs als „schnellste Postlerin“ bezeichnet wird, nahm als einzige Dame des Clubs an der Tour teil. Sie nahm das Rennen laufend über die Vierteldistanz in Angriff und erreichte das Ziel nach drei Stunden und zehn Minuten. Erfolgreich war die letzte Woche für den 1. Parndorfer Laufclub nicht nur an Land, sondern auch im Wasser.

Nachwuchs sorgt im Triathlon für Furore

Beim Gaudiman-Triathlon in Wallsee stellten 13 TRI Kids des Vereins ihre Vielseitigkeit unter Beweis, für vier von ihnen gab es sogar Edelmetall zu bejubeln. Theo Prandstetten, Johanna Tschida und Clara Tschida erreichten das Ziel in ihren Altersklassen als Erste, Sophia Stepan durfte sich über den dritten Platz freuen.

Bei den österreichischen Meisterschaften im Aquaman am 21. August in Linz soll es für die Kinder des Laufclubs in der Tonart weitergehen, wenn es nach Vizepräsident Pamer geht: „Auch dort hoffen wir, wieder einige Medaillen zu erobern.“