Franz Ziniel freut sich über die LAZ-Trainings . Kittsee-Trainer Franz Ziniel steht dreimal wöchentlich am Rasen – mit den LAZ-Neusiedl-Kickern.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 28. Februar 2021 (02:22)
Kittsee-Trainer Franz Ziniel betreut aktuell nur die LAZ-Neusiedl-Kicker, seine 2. Liga-Mannschaft darf er hingegen noch immer nicht coachen.
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„Mir geht das Herz auf, da ich wieder am Fußballplatz stehen darf“, atmet Franz Ziniel auf. Dreimal pro Woche dürfen die LAZ-Kicker ran, am Kunstrasen Neusiedl (auch Andau-Coach Christian „Jumbo“ Bauer übt hier mit Youngsters: „Da kann ich mit dem Rad hinfahren.“) wird wieder trainiert.

Die Corona-Auflagen sind streng, das Testen ist Pflicht, die Eltern der Spieler müssen beweisen, dass ihre Kinder gesund sind und auch ein Gesundheitstagebuch führen. „Wir nehmen die Masken erst ab, wenn wir am Platz sind“, so Ziniel weiter. Er denkt darüber nach, ob nicht nach diesem oder ähnlichen Konzepten die Pforten für ein Training im Amateursport erlaubt werden kann.

„Ich hoffe auf eine forsche Zukunft statt der Müdigkeit“, führt der Trainer-Tausendsassa aus.

„Was unser liebstes Hobby betrifft, gibt es zurzeit einen zermürbenden Stillstand.“ Der fehlende Zugriff auf seine Kittsee-Truppe wird mit der Zeit immer lähmender. Er weiß, dass sich die Spieler nur mehr schwer motivieren und Geduld aufbringen, um Ausdauerläufe zu absolvieren. „Wieso nicht mit Tests?“, fragt sich der Cheftrainer des aktuellen Tabellenführers, der den Aufstieg anvisiert. Auch für Zuseher? Der Schluss liegt nahe. Denn, wenn beispielsweise in Wien die Teststraßen ausgebucht waren, da jeder zum Frisör wollte, könnte man das auch auf einen Match-Besuch umlegen.

„Vorbereitung habe ich fünfmal umgeplant“

Ziniel geht davon aus, dass man spätestens ab Ostern im Amateurbereich zurück auf den Fußballplatz kann. „Meine Vorbereitung habe ich sowieso schon fünfmal umgeplant“, erzählt er. „Ich habe da mehrere Ersatzprogramme im Talon.“