UFC Podersdorf: Bruderwechsel an Spitze. Nach sechs Jahren übergibt Christian Lentsch den Obmann-Posten in Podersdorf an Bruder Lorenz Lentsch. Er wird aber weiterhin Teil des Vorstands bleiben.

Von Lukas Leier. Erstellt am 25. Juli 2021 (01:19)

Juni 2015. Der UFC Podersdorf beendet die Saison 2014/15 in der 2. Klasse Nord als 12., also als Vorletzter in der „Schutzgruppe“. Es folgte die Übernahme von Christian Lentsch als neuer Obmann des Vereins. Sechs Jahre später sieht die Lage sportlich und wirtschaftlich ganz anders aus. Die Podersdorfer haben sich im oberen Mittelfeld der 1. Klasse stabilisiert und waren zum Zeitpunkt des Corona-Abbruchs der vergangenen Saison nur knapp von den Aufstiegsrängen entfernt. Neben dem Aufstieg in die 1. Klasse, zählen vor allem der Ausbau der Nachwuchsaktivitäten und infrastrukturelle Verbesserungen zu seinem tollen Werk. Nun endete am 11. Juli bei der Generalversammlung die sehr erfolgreiche Ära von Christian Lentsch, der den Verein wieder ordentlich aufrichtete.

Sein Nachfolger war rasch gefunden, es handelt sich dabei um seinen Bruder Lorenz Lentsch. Allerdings bleibt der nunmehrige Ex-Obmann dem Verein treu und wird ab jetzt als Kassier-Stellvertreter tätig sein. Der Wahlvorschlag wurde einstimmig von der Versammlung angenommen.

„Infrastrukturell und sportlich verbessern“

Obmann-Stellvertreter wird Franz Steiner sein, Christian Steiner wird als Kassier fungieren, als Schriftführer wurde Daniel Gangl gewählt, sein Stellvertreter wird Ronald Doser sein. In die Funktion als Rechnungsprüfer wurden Ewald Lentsch und Fabian Sloboda gewählt. „Wir wollen stabil so weiterarbeiten wie bisher. Uns auch weiterhin infrastrukturell und sportlich verbessern, aber gleichzeitig langfristig denken und die Kirche auch ein wenig im Dorf lassen“, so Neo-Obmann Lorenz Lentsch. Doch was ist das sportliche Ziel für seine Debütsaison als Obmann? „Das oberste Ziel bleibt immer noch der Klassenerhalt. Schön wäre eine Platzierung im oberen Drittel, also da anknüpfen, wo wir voriges Jahr standen.“ Zum Start gibt es dabei für den neuen Vorstand gleich ein Highlight, in der ersten Runde des BFV-Cups treffen die Podersdorfer auf den SC Apetlon.