Ticket für die ATP Challenger Tour rückt in weite Ferne. Die Chancen auf eine Teilnahme für die zweithöchste Spielklasse stehen für den Osliper David Pichler nicht besonders gut.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 21. Januar 2021 (01:23)
Bitter. David Pichler muss sich mit seinem Traum von der Challenger Tour noch gedulden.
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Burgenlands Nummer eins, David Pichler, hoffte auf eine Teilnahme beim ATP Challenger Tour-Event in Südafrika. Die Hoffnung schwindet allerdings in Anbetracht der Meldeliste und der aktuellen Corona-Situation. Ob überhaupt gespielt werden kann, steht noch gar nicht fest.

Nur noch theoretische Chance auf Event-Ticket

„Sie wollen auf jeden Fall spielen — außer die Virusausbreitung in Südafrika wird bis dahin noch schlimmer“, erzählt der Osliper. Aber nicht nur, ob das Turnier überhaupt stattfinden kann ist fraglich, offen ist auch, ob Pichler dort einen Startplatz bekommen würde – nachdem die Meldeliste für den Hauptbewerb erschienen ist. Den 24-Jährigen erwartete dabei eine Enttäuschung, Pichler wird dort auf dem 110. Platz der Warteliste geführt.

„Die Liste für die Qualifikation kommt erst. Aber dort wird nur ein 16er-Raster gespielt. Vermutlich stehe ich dort auf 70 bis 80“, ärgert sich Pichler. Das Ziel von der höheren Spielklasse rückt damit wieder in die Ferne. Zwar könnte der Burgenländer noch „ganz am Ende reinrutschen“, aber nur, wenn er dann bereits in Südafrika vor Ort ist. Das Risiko will er aber in Zeiten der Pandemie eher nicht eingehen.

Keine Quarantäne nach Tunesien-Rückkehr

Positiv überraschend war bei seiner Heimkehr von den Turnieren aus Tunesien, dass er als Sportler doch nicht in Quarantäne musste. „Zumindest meinte das der Herr bei der Kontrolle“, ist Pichler skeptisch. Am Trainingsplan steht derzeit Ausdauer, ehe wieder mehr mit dem gelben Filzball trainiert wird.