Rasztovits zweimal in den Punkterängen. An den ersten beiden Turniertagen lief bei Michael Rasztovits nicht viel zusammen. Dann folgten zwei kleine Highlights.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 28. März 2021 (01:23)
Zufrieden. Michael Rasztovits schaffte es in Milton Keynes zweimal in die Punkteränge.
zVg, zVg

Zum dritten Mal in dieser Saison durfte Michael Rasztovits die große Dartbühne betreten. Bei der PDC Super Series in Milton Keynes wurden von vergangenem Dienstag bis Freitag vier Turniere absolviert. Der Start verlief für den Oberpullendorfer allerdings sehr holprig. Der Holländer Vincent van der Voort, der auch „The Dutch Destroyer“ genannt wird, zerstörte das Spiel des Mittelburgenländers regelrecht und zog rasch auf 5:0 davon. Auch ein Break konnte Rasto nicht mehr ins Spiel zurückholen. Endstand: 1:6. Ähnlich verlief der zweite Turniertag. Der Lette Madars Razma „räumte“ fleißig hinter Rasztovits auf, der acht Gelegenheiten danebensetzte und sich dadurch vier Legs und damit vielleicht sogar die Chance auf den Sieg entgehen ließ.

Rasto meldet sich mit Überraschung zurück

Das Schöne am Format mit vier getrennten Turnieren an vier Spieltagen ist, dass es jeden Tag eine neue Chance gibt. So auch für Rasztovits, der an Tag drei für eine der größten Überraschungen aller Turniere sorgte. Der Sieg über den amtierenden Premiere League-Sieger und mehrfachen BDO (Anm.: British Darts Organisation)-Weltmeister Glen Durrant kam nach den verpatzten ersten beiden Turniertagen nämlich „wie aus dem Nichts“.

„Anscheinend brauche ich aber die großen Gegner“, lacht der Oberpullendorfer zufrieden, der heuer auch schon Raymond von Barneveld auf seiner Abschussliste stehen hat. Schade nur, dass sich Rasto in Runde zwei dem Engländer Scott Mitchell trotz einer Aufholjagd nach einem 2:5-Rückstand im sogenannten Decider noch mit 5:6 geschlagen geben musste. „Ärgerlich, weil ich sieben Matchdarts vergeben habe“, so Rasto, der am letzten Turniertag einen 6:3-Erfolg über Keegan Brown nachlegte und damit wieder in den Punkten landete. Die zweite Station der Super Series beendete Scott Waites für den Oberpullendorfer, der dennoch eine leicht positive Bilanz zog: „Ich bin zufrieden, zweimal in den Punkten gelandet zu sein, auch wenn natürlich immer mehr gehen könnte und auch die Chancen da waren, etwas erfolgreicher zu spielen.“ Weiter geht es für die Dart-Profis Ende April in Niederhausen. Für Rasto heißt es wieder einmal warten, ob sein 14. Platz bei der Q-School für ein weiteres Antreten ausreicht.

Dazwischen geht es zum letzten Mal online zur Sache. Schon in dieser Woche steigt das Finalturnier der besten 16, für das sich Rasztovits als Gesamtvierter locker qualifizierte.