Wirtschaftskammer Oberwart stellt sich neu auf. Tanja Stöckl tritt die Nachfolge von Gerald Guttmann als Obmann an. Ronald Rasser gibt nach 25 Jahren die Regionalstellenleitung ab. Ihm folgt Verena Schermann.

Von Carina Fenz. Erstellt am 24. Oktober 2020 (05:07)
Der neue Regionalstellenausschuss der Wirtschaftskammer. Michael Leitgeb, Andreas Roth, Julia Geosics, Verena Schermann, Martin Horvath, Tanja Stöckl, Clemens Weinhandl, Christina Polster, Wilfried Drexler, Peter Nemeth und Gerald Guttmann mit Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth und Wirtschaftskammer-Direktor Rainer Ribing.
WKB

So viel steht fest: Die Wirtschaft im Bezirk Oberwart wird weiblicher. Gerald Guttmann verabschiedet sich nach rund 20 Jahren als Obmann der Regionalstelle und wird neuer Spartenobmann (Gewerbe & Handwerk), Ronald Rasser hängt nach 25 Jahren die Leitung der Regionalstelle an den Nagel und widmet sich künftig in der „zweiten Reihe“ seinem beruflichen Fachgebiet, den Betriebsübergaben und der Wirtschaftspolitik.

Zur neuen Obfrau wurde Tanja Stöckl gewählt, die zwei Tankstellen in Bernstein und Mariasdorf betreibt. Ihr Ziel ist es jetzt vor allem „Optimismus zu vermitteln.“ „Ich will den Unternehmen Mut machen und Optionen aufzeigen, um gestärkt aus der Krise zu kommen“, erklärt Stöckl, die sich selbst als bodenständig und dynamisch beschreibt. Stöckls Vorgänger, Gerald Guttmann, wünscht seiner „tüchtigen“ Nachfolgerin jedenfalls „alles Gute und viel Erfolg für die neue Aufgabe“. Er selbst geht mit einem wehmütigen Auge, denn „der Bezirk Oberwart hat viele kleine Unternehmen, die gemeinsam ganz groß sind.“

Dem Regionalstellenausschuss bleib Guttmann trotz seiner neuen Aufgabe als Spartenobmann erhalten.

Die zweite Frau an der Spitze der Regionalstelle ist die neue Leiterin Verena Schermann, die nach Stationen in der Wirtschaftskammer Wien und als Geschäftsführerin der Jungen Wirtschaft, 2017 in die Regionalstelle nach Oberwart kam. Schermann ist gelernte Betriebswirtin und will „nicht nur Ansprechpartnerin für alle Unternehmen sein, sondern ihnen auch beratend zur Seite stehen.“