Straßenbau: „Halbzeit“ für die S7. Ende 2023 wird der erste Teil der Schnellstraße fertig, ein Jahr später soll die S7 dann vollständig befahrbar sein. Nur zwei Baulose sind aktuell nicht im Zeitplan.

Von David Marousek. Erstellt am 19. Juni 2021 (06:28)

Im Dezember 2017 wurde mit dem Bau der Fürstenfelder Schnellstraße begonnen, jetzt ist „Halbzeit“. Von der Steiermark wird sich die Straße bis an die ungarische Grenze schlängeln.

Tunnelinnenausbau und Brückenbau

Im Tunnel Rudersdorf, dem ersten Tunnel des Burgenlandes, wird bereits mit dem Innenausbau begonnen.

Auch zwischen Dobersdorf und Heiligenkreuz im Lafnitztal wird gearbeitet, dort ist die erste der drei Großbrücken bereits fertiggestellt. Noch in diesem Spätsommer wird an den Arbeiten der 700 Meter langen Unterflurtrasse in Königsdorf begonnen, ab Frühjahr 2022 sind alle Bereiche der S7 in Bau. Entlang der knapp 29 Kilometer langen Trasse wurden Ausgleichsmaßnahmen realisiert.

Ausgleichsmaßnahmen sechs Mal so groß

Rund 470 Hektar nehmen diese ein, mehr als das Sechsfache der S7-Fläche. „Durch die Realisierung wird die regionale Wirtschaft angekurbelt und wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen. Zugleich wird die Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöht, indem die Gemeinden und die Anrainer vom Durchzugsverkehr deutlich entlastet werden“, freut sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. „Bereits während der Bauphase bringt dieses Jahrhundertprojekt wichtige Impulse für die Region“, so Landesrat Heinrich Dorner.