Oberwart: Sportstätten sind beschlossene Sache. Der Weg für zwei neue Sportanlagen und die Einführung des Handyparkens sind frei. Am Samstag fällt die Gebührenpflicht.

Von Carina Fenz. Erstellt am 13. Mai 2021 (04:23)
Symbolbild
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War die Zurückhaltung bei Stadtchef Georg Rosner vor drei Wochen noch groß, so enorm ist jetzt die Freude über den einstimmigen Beschluss, der den Weg für den Bau der neuen Tennisplätze und der Stocksporthalle beim Messegelände — südlich der Burgenlandhalle — ebnet. „Durch den neuen Standort kann ein hochwertiges Sporterlebnis auch weiterhin garantiert werden. Neben der bereits bestehenden Wettbewerbsdurchführung kann Oberwart nun auch Gastgeber von größeren Ereignissen in den beiden Sportarten werden. Davon profitiert die Stadt, die Vereine, die Bildung und die gesamte Bevölkerung“, freut sich Bürgermeister Georg Rosner (VP) über die Umsetzung des Projekts.

Auch die SPÖ fand durchwegs lobende Worte, wenn auch ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an die Einhaltung der Kostengrenze nicht fehlen durfte. SP-Stadtrat Ewald Hasler dazu: „Unsere Zustimmung erfolgt auch darum, weil wir uns darauf berufen, dass die Stadt keine neuen Verbindlichkeiten für diese Projekte aufnimmt.“ Insgesamt acht Tennisplätze samt Kantine werden von der Firma Klöcher Bau in den nächsten Monaten errichtet. Kostenpunkt: rund 800.000 Euro für die Tiefbauarbeiten, die auch im Zuge der Sitzung beschlossen wurden. Ebenfalls acht Bahnen wird die neue Stocksporthalle haben. Die Errichtung der Halle wurde an die Firma Stahlbau Unger vergeben. Kostenpunkt: knapp 800.000 Euro.

„Neben der bereits bestehenden Wettbewerbsdurchführung kann Oberwart nun auch Gastgeber von größeren Ereignissen in den beiden Sportarten werden.“ Bürgermeister Georg Rosner

Gebührenpflicht am Samstag fällt

Ebenfalls einstimmig hat man sich zur Einführung des Handyparkens ausgesprochen (die BVZ berichtete). Rosner dazu: „Wir denken, dass dieser Schritt eine Erleichterung ist.“ „Sollte es zu einem längeren Aufenthalt beim Arzt oder im Krankenhaus kommen, muss man nicht mehr zum Auto laufen und den Parkschein erneuern, sondern kann es einfach per Klick erledigen“, sagt Verkehrsausschussobmann und Jugendgemeinderat Stefan Rath. „Weiters hat man sich auch dafür ausgesprochen, den gebührenpflichtigen Samstagvormittag aus der Verordnung zu nehmen“, erklärt Rosner den zu fassenden Beschluss, der für viel Einigkeit sorgte. Auch Gemeinderätin Barbara Benkö-Neudecker (FPÖ) begrüßte „diese gute Idee“. Kritik von Benkö-Neudecker gibt es aber an der „schlechten Beschilderung“ der Parkautomaten. „Ich denke, dass man mit einer besseren Kennzeichnung, oft für weniger Verwirrung bei den Autofahrern sorgen könnte.“ „Schon in Auftrag gegeben“, die Antwort von Stadtchef Rosner.