Weiteres Buch von Jutta Treiber übersetzt. „Die knallbunte Couch“ ist auf Französisch erschienen, Burgenland-Bilderbuch in Arbeit. Auch Gatte Hans Peter schrieb ein Buch.

Von Michaela Grabner. Erstellt am 25. Juli 2021 (06:31)
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Kleinstadt-Geschichte. Jutta Treibers Buch „Die knallbunte Couch“, in dem auch das Innenstadt-Sterben kleiner Städte thematisiert wird, wurde auf Französisch übersetzt.
zVg

„La fabuleuse boutique du temps“ lautet der Titel der französischen Übersetzung von Jutta Treibers Buch „Die knallbunte Couch“, die kürzlich in der Éditions Astrid Franchet veröffentlicht wurde. Eine Agentur hatte sich an den österreichischen Obelisk Verlag gewendet, weil sie von der Geschichte von Herrn Benno, der seine Zeit anderen Menschen schenken möchte und dafür aus einem leer stehenden Laden „Zeit und Zuhören – das knallbunte Zeitgeschäft“ macht, begeistert war. „Die knallbunte Couch“ ist übrigens schon Treibers zweites Buch, das auf Französisch übersetzt wurde. Bereits 1994 erschien die Übersetzung von „Julia spielt Julia“ unter dem Titel „Julia, apprentie comédienne“. In mittlerweile insgesamt 25 Sprachen wurden die Bücher der Oberpullendorfer Autorin inzwischen übersetzt.

Neu herausgekommen ist auch „Prinzessin Grünerbse schlägt drei Purzelbäume“ sowohl als Club-Taschenbuch-Ausgabe als auch als Hörbuchausgabe des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbands. Und demnächst wird „Solange die Zikaden schlafen“ in einer Erwachsenen-Aufmachung neu aufgelegt.

Außerdem wird im Herbst anlässlich 100 Jahre Burgenland ein neues Bilderbuch von Jutta Treiber über die Friedensburg Schlaining veröffentlicht, wo die Jubiläumsausstellung des Landes stattfindet. Protagonisten des Buchs sind Friedo und Frieda, zwei gute Friedensgeister, die von Petra Neulinger in Illustrationen gegossen wurden. Das Buch wurde in alle Landessprachen (Burgenlandkroatisch, Ungarisch und Romanes) übersetzt. Doch Jutta Treiber ist nicht die einizige in der Familie, die in letzter Zeit Neues zu Papier gebracht hat.

Biografie über Vater Johann Treiber

Auch ihr Mann Hans Peter hat ein Buch geschrieben und zwar über seinen Vater Johann. Es ist eine Biographie, die den Titel „Studiert, das hätte ich am liebsten“ trägt. „Ich habe die Biographe aus eigener Erinnerung und dem, was ich von meinem Vater vorgefunden habe, verfasst. Er hat fast das gesamte 20. Jahrhundert gelebt, von 1910 bis 1992“, schildert Treiber. Er beschreibt darin, wie sein Vater die Welt gesehen und erlebt hat, von großer Armut, vom Krieg und vom unerschütterlichen Willen des Vaters, es im Leben zu etwas zu bringen und seinen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.„Ich wollte dies ursprünglich nur für die Familie schreiben“, so Treiber. Doch es sollte anders kommen, denn nun wird das Buch in der Reihe „Burgenländische Lebensgeschichten“ des Verlags edition lex liszt 12 veröffentlicht. Die Buchpräsentation wird im Herbst im Kino stattfinden (siehe Infobox).