Sozialarbeit-Projekt startet an drei Schulen. Sozialarbeiter hilft Schülern aus Mittelschule, Allgemeiner Sonderschule und Polytechnischer Schule in Oberpullendorf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. Januar 2021 (04:55)

Ärger mit Freunden, Mobbing, Diskussionen in der Familie, Liebeskummer, Stress, Leistungsdruck, Distance-Learning – mit solchen und ähnlichen Herausforderungen sehen sich Jugendliche konfrontiert. So kann es sein, dass sich vor einem Schüler oder einer Schülerin langsam eine fiktive Mauer aus Problemen aufbaut. Um den Jugendlichen dabei zu helfen, diese Mauer niederzureißen, startete an der Mittelschule, der Allgemeinen Sonderschule und der Polytechnischen Schule Oberpullendorf das Projekt Schulsozialarbeit. Der ausgebildete Schulsozialarbeiter Markus Lippitz hilft den Schülern dabei, diese Mauer nicht als unüberwindbares Hindernis zu sehen, sondern darüber hinweg den Blick in eine angstfreie Zukunft zu richten.

Lippitz sieht seine Aufgabe als Ergänzung zu den bestehenden Unterstützungssystemen an der Schule. Jeden Donnerstag steht er den Kids mit Rat und Tat zur Verfügung. In Einzelgesprächen oder Gruppenarbeiten werden Lösungen für Probleme in der Klasse, der Schule, am Schulweg oder in der Familie erarbeitet. Bei Bedarf kann Lippitz also auch im Spannungsfeld Familie vermitteln. Außerdem möchte er zu außerschulischen Unterstützungsstrukturen, Hilfsorganisationen und Beratungsstellen Kontakte herstellen. Wichtiges Element ist auch die Kommunikation mit den Lehrern. Gemeinsam werden Initiativen entwickelt, die helfen, die Schulzeit als interessanten Lebensabschnitt zu sehen. Mit der Schulsozialarbeit sollen Probleme wie Liebeskummer, die Angst vor schlechten Noten oder mangelnde Lernmotivation einer Lösung zugeführt werden.