Baustart für Radweg in Stoob. In der Marktgemeinde Stoob wird entlang der Landesstraße ein neuer Rad- und Gehweg errichtet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. April 2021 (04:12)
Neuer Rad- und Gehweg entlang der B50-Landesstraße. Vizebürgermeister Markus Schrödl, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Bruno Stutzenstein.
Priedl

Die Bauarbeiten für den neuen Radweg haben bereits begonnen, die Fertigstellung soll in ein bis zwei Monaten erfolgen. Dieser ist die Verlängerung des vorhandenen Begleitweges bis zur Abzweigung zu einem Güterweg, welcher der Anschlussweg zur R1 Hauptradroute ist. Der Geh- und Radweg ist 220 Meter lang, die Kosten liegen inklusive Beschilderung und Planung bei rund 35.000 Euro.

„Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz von Stoob vollzogen. Dadurch wird eine sichere Verbindung aus dem Ortszentrum zum Einkaufszentrum nach Stoob Süd sowie in weiterer Folge nach Oberpullendorf verwirklicht“, freuen sich Landesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Bruno Stutzenstein. Der Radweg ist zukünftig auch Teil eines Radbasisnetzes. Stoob sei eine von drei Radpilotgemeinden, die besonders daran interessiert sind, das Radfahren in der Gemeinde zu attraktiveren.

„Unsere Gemeinde hat bereits vergangenes Jahr bei der Aktion ‚Burgenland radelt‘ mitgemacht und einen der Top 3 Plätze unter den radaktivsten Gemeinden belegt. Außerdem fördern wir seitens der Gemeinde E-Bikes und uns ist wichtig, dass auch die ältere Generation mobil ist“, so Stutzenstein.

„Wollen Radland Nummer eins werden“

Bis 2030 soll die Anzahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege verdoppelt werden, so die Zielsetzung des Landes. Dazu soll die Infrastruktur in den Gemeinden – Radwege, Abstellanlagen, Gehsteige und gute Beleuchtung – ausgebaut werden. „Rund die Hälfte der Wege, die wir im Burgenland zurücklegen, sind kürzer als fünf Kilometer. Und ein Teil dieser Wege kann auch ohne Auto zurückgelegt werden. Radfahren soll nicht nur Freizeit- und Tourismusangebot sein, sondern klimaschonendes Alltagsverkehrsmittel“, betont Landesrat Dorner.

Mit vielen Gemeinden wurden in den vergangenen Jahren Radbasisnetze konzipiert, bei deren Umsetzung das Land die Gemeinden nun auch finanziell. unterstützt. „Heuer werden in neun Gemeinden Projekte mit insgesamt rund zwei Millionen Euro umgesetzt“, so Dorner. Daneben werde weiter in touristische Radwege investiert, heuer seien in sieben Gemeinden Projekte über rund 380.000 Euro geplant.