Friedhöfe werden mittels Drohne digitalisiert. Die Grabstellen in Deutschkreutz werden digitalisiert, nummeriert und in ein Friedhofsverzeichnis aufgenommen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. August 2016 (10:46)
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QR-Code für Grabsteine am Jüdischen Friedhof Eisenstadt
Vergangenheit. Das letzte Begräbnis fand vor über 140 Jahren am älteren jüdischen Friedhof von Eisenstadt statt.
zvg/Müllner

Die Friedhöfe Deutschkreutz und Girm sowie der jüdische Friedhof wurden vor Kurzem mehrmals mit Drohnen überflogen, um Fotos und Bestandsaufnahmen zu machen. Die Grabstellen werden digitalisiert, nummeriert und in ein Friedhofsverzeichnis aufgenommen. Etwa sechs Stunden lang waren die Drohnen über Deutschkreutz in der Luft.

Nun wird ein digitaler Friedhofsplan erstellt. In etwa zwei Wochen sollen die Daten fertig ausgearbeitet sein. Dann sollen auch die Bürger davon profitieren. „Das liegt dann in der Gemeinde auf und man wird sich die Daten auch im Internet anschauen können. Man sieht dann, wo etwa noch ein Grabplatz frei ist.“

Die Arbeit mit der Drohne hat die Firma Skyability aus Siegendorf durchgeführt. Die Kosten hierfür betrugen 2.520 Euro.