Kriechspur: Baustart im Herbst. Die Grundstückseinlösen sind fast abgeschlossen. Bis Sommer 2022 soll die Kriechspur zwischen Günseck und Bernstein fertig sein.

Von Carina Fenz. Erstellt am 16. April 2021 (03:55)
ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner begrüßt den Sicherheitsausbau zwischen Günseck und Bernstein.
Archiv

Der im Vorjahr — im Zuge der Präsentation des Landesstraßenbauprogramms — angekündigte Bau einer Kriechspur auf der B50 zwischen Günseck und Bernstein kommt in Fahrt. Insgesamt 1,6 Kilometer soll der Sicherheitsausbau — der auch für einen besseren Verkehrsfluss sorgen soll — werden. „Die Grundstückseinlösen konnten bereits abgeschlossen werden. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie kam es bei einzelnen Genehmigungsverfahren jedoch zu kleineren Verzögerungen“, heißt es aus dem Büro des zuständigen Landesrates Heinrich Dorner (SPÖ).

SPÖ-Straßenbaulandesrat Heinrich Dorner: „Die Umsetzung soll bis Sommer 2022 erfolgen.“
Archiv, Archiv

Man gehe jedoch davon aus, dass noch heuer im Herbst mit ersten Arbeiten am Streckenabschnitt zwischen Günseck und Bernstein begonnen werden kann. Die Umsetzung, so Dorner, soll bis Sommer 2022 erfolgen. „Mit der Kriechspur sorgen wir auf einem unübersichtlichen Streckenabschnitt für mehr Sicherheit und erhöhen den Verkehrsfluss. Eine von zahlreichen Maßnahmen in unserem Infrastrukturprogramm, bei der die Devise gilt ‚Höchstmögliche Sicherheit für unsere PendlerInnen‘“, so SPÖ-Landesrat Heinrich Dorner. Investiert werden rund 2,1 Millionen Euro.

Auch ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner begrüßt den Ausbau: „Wir haben diese Kriechspur bereits seit langer Zeit gefordert und freuen uns, dass sie jetzt scheinbar umgesetzt wird. Vor allem für die Steigerung der Verkehrssicherheit ist der Ausbau von enormer Bedeutung“, so Rosner. „Zahlreiche Pendler sind tagtäglich auf der B50 unterwegs. Neben dem Individual- und Pendlerverkehr muss diese Straße auch den gesamten Wirtschafts- und Schwerverkehr aufnehmen, dazu kommen landwirtschaftliche Maschinen und Fahrzeuge. Da kommt es oft zu erheblichen Zeitverzögerungen, die ein hohes Sicherheitsrisiko mit sich bringen“, so Rosner.