Pfingstkirtag in Forchtenstein wieder abgesagt. Nachdem Covid noch immer nicht besiegt ist, wird die viertägige Veranstaltung, deren Highlight das Kirtagsbaumaufstellen der Burschenschaft ist, auch heuer nicht stattfinden.

Von Tina Wohlfarth. Erstellt am 22. April 2021 (03:57)
Brauchtumspflege. Beim Pfingstkirtag stellte die Burschenschaft jedes Jahr den Kirtagsbaum auf. Auch heuer kann diese Veranstaltung nicht abgehalten werden.
zVg, zVg

Die Burschenschaft ist bekannt für ihre Brauchtumspflege innerhalb der Ortschaft. Der Pfingstkirtag ist dabei jedes Jahr ein Highlight, doch wie schon letztes Jahr, wird es auch heuer keinen Kirtag geben. Bereits zum zweiten Mal kann das viertägige Spektakel in Forchtenstein nicht stattfinden.

Der Pfingstkirtag ist schließlich ein Fest, bei dem Feiern, Spaß haben, Lachen und die Nähe zu Menschen und Freunden im Vordergrund stehen.

Dennoch lässt es sich der Verein nicht nehmen, einen Kirtagsbaum aufzustellen, um das Brauchtum zu erhalten.

Der Baum wird unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen aufgestellt und um alle anderen daran teilhaben zu lassen, wird das Aufstellen mit einem Live-Video auf Facebook übertragen werden.

Das vergangene Jahr war für die Forchtensteiner Burschenschaft nicht einfach. Neben dem Pfingstkirtag, gibt’s normalerweise auch eine „Before the Sless“ Party sowie einen Krampuslauf und außerdem beteiligt sich die Gruppe beim Glühweinausschank auf Burg Forchtenstein.

Leider konnte keine dieser Veranstaltungen abgehalten werden und auch ein gemeinschaftliches Treffen zum Austausch über neue Ideen war fast unmöglich.

Unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen konnte letztes Jahr allerdings die Generalversammlung abgehalten werden, bei der innerhalb der Burschenschaft die verschiedenen Aufgabenbereiche neu verteilt wurden. Bernd Strodl folgte auf Michael Sedlatschek als neuer Obmann der Burschenschaft.

Mit Peter Piller wurde auch ein neuer Stellvertreter gewählt und neu im Vorstand ist Vanessa Tatar.

Der 25-jährige Bernd Strodl ist bereits seit zwölf Jahren Mitglied im Verein. Besonders schätzt er das Miteinander, das gemeinsame Wirken innerhalb der Gruppe, die Pflege von Freundschaften und die Erhaltung der Kultur.

„Der Verein besteht schon seit Jahrzehnten, offiziell eingetragen ins Vereinsregister wurde er 2006“, erzählt Strodl.

Zurzeit zählt die Burschenschaft rund 50 Mitglieder. Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen.

Alle Forchtensteiner Mädchen und Burschen ab dem 14. Lebensjahr sind eingeladen im Verein mitzuwirken.