Mattersburger „Poly“: Pöttschacher folgt auf Schlager. Die designierte Bürgermeisterin Claudia Schlager lässt sich karenzieren, Markus Pöttschacher noch heuer neuer Schulleiter.

Von Richard Vogler. Erstellt am 29. Juli 2021 (05:55)
Direktorenamt - Mattersburger „Poly“: Pöttschacher folgt auf Schlager
Claudia Schlager leitet seit 2015 das „Poly“, Markus Pöttschacher ist seit vier Jahren ihr Stellvertreter. Fotos: BVZ/Vogler
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Bekanntlich folgt Claudia Schlager als Bürgermeisterin auf Ingrid Salamon, wobei die Übergabe noch heuer erfolgen soll. Neben dem Bürgermeisteramt hat sie auch ihre Tätigkeit als Landtagsabgeordnete zu „bewältigen.“

„Natürlich habe ich mir darüber bereits Gedanken gemacht. Wenn ich etwas mache, dann zu 100 Prozent. Der Job als Direktorin wird sich dann nicht mehr ausgehen. Aller Voraussicht nach werde ich mich ab kommendem Schuljahr freistellen lassen. Ich werde dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen. Die Schule liegt mir sehr am Herzen, ich arbeite sehr gerne mit den Schülern und mein Team ist toll“, berichtete Schlager im Februar dieses Jahres.

Der „Fahrplan“ für die Übergabe steht nun und auch der neue Schulleiter mit dem Walbersdorfer Markus Pöttschacher ist fixiert. „Ich werde kommendes Schuljahr noch als Direktorin beginnen und werde meinen Nachfolger dementsprechend einschulen. Im November oder Dezember wird die Übergabe erfolgen“, so Schlager, die 2013 mit der Schulleitung des Poltechnikums bestellt wurde und seit 2015 offiziell das Direktorenamt ausübt.

Bei einer Freistellung wie im Falle von Schlager ist der neue Direktor mit der Schulleitung betraut. Pöttschacher ist der Öffentlichkeit als „Kopf“ der Walbersdorfer Edelhofmusikanten bekannt. Nach der Matura absolvierte er die Pädagogische Akademie, war von 2002 bis 2009 in der Hauptschule Mattersburg in der Nachmittagsbetreuung tätig.

„Es war der Wunsch von Claudia Schlager und auch die Bildungsdirektion ist an mich herangetreten, dass ich die Schulleitung übernehme“, berichtet Pöttschacher, der seit vier Jahren bereits Direktorinnen-Stellvertreter ist. Mit seiner neuen Aufgabe sind sechs Abschlagstunden vorgesehen, Pöttschacher wird also weiterhin in der Klasse stehen. „Ich denke, dass es eine sehr interessante Aufgabe ist, die Tätigkeit aus einem anderen Blickwinkel kennen zu lernen.“

Dem „Poly“ eilt der Ruf voraus, dass es dort nicht einfach sein soll, zu unterrichten. „Wir haben von den Schülern her schon jene, die etwas aufgeweckter sind und Bewegung brauchen. Es ist jeden Tag eine Herausforderung, die ich gerne annnehme und die für mich eine ganz interessante Aufgabe ist“, so Pöttschacher. Änderungen wird es keine geben. „Unser Schwerpunkt liegt im sozialen Bereich, dies ist unser Schulleitbild. Ich will den erfolgreichen Weg der Schule einfach weiterführen.“