ÖVP feiert: „Schwung mitnehmen können“. VP feiert größten Zugewinn, SPÖ stärkste Bezirksorganisation im Land.

Von Bettina Eder. Erstellt am 15. Oktober 2017 (20:08)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Spannend. Jugendkandidat Patrik Fazekas, ÖVP-Bezirksgeschäftsführer Christian Sagartz und ÖVP-Landesparteichef Thomas Steiner.
BVZ

„Ich freue mich, dass wir den Schwung von den Gemeinderatswahlen mitnehmen konnten“, stellte ÖVP-Bezirksparteichef Christian Sagartz zum Bezirksergebnis fest. Die ÖVP gewann im Bezirk 8,17 Prozent dazu, das ist über dem Burgenland-Schnitt von 5,96 Prozent.

Die SPÖ verliert zwar 4,58 Prozent, ist aber dennoch mit ihren 36,1 Prozent klar voran. „Wir sind nach wie vor die stärkste Bezirksorganisation im Burgenland“, freut sich auch SP-Bezirksparteiobmann Christian Illedits. 

Bezirksparteisekretär Thomas Hoffmann und Bezirksparteichef, Landtagspräsident Christian Illedits, analysierten die Ergebnisse.
BVZ

Auch FPÖ gewann im Heimatbezirk von Parteichef Landevize Hans Tschürtz über 6,79 Prozent und liegt bei 24,7 Prozent. Tschürtz: „Jetzt geht es darum Politik für die Menschen zu machen.“  

Landesvize und FPÖ-Bezirksparteichef Hans Tschürtz (l.) und seine Mitstreiter  hatten gut lachen.
 
BVZ

Das Ergebnis der Grünen ist im Bezirk Mattersburg desaströs. Sie zerbröselt es von 7,4 auf 1,9 Prozent. Damit liegen die Grünen sogar hinter der Liste Pilz. Die Liste Pilz  liegt nämlich über den  Landesschnitt und vor den Neos und ist im Bezirk die  größte der Kleinparteien.

Einige Ergebnisse der Großparteien im Detail:

In Wiesen erreichte die ÖVP mit einer eigenen Kandidatin, der Jungunternehmerin Bettina Pauschenwein, das landesweit zweithöchste Plus der ÖVP (11,80 Prozent) und steht bei über 40 Prozent.

Die SPÖ verlor in ihrer einstigen Hochburg Schattendorf über 12 Prozent, während ÖVP und FPÖ jeweils etwa 9 Prozent zulegen konnten.  Auch in der Bezirkshauptstadt Mattersburg konnten ÖVP (+9,51 Prozent) und FPÖ (+ 6,46 Prozent) satte Zugewinne verzeichnen.

Die ÖVP stellte hier mit dem Walbersdorfer Andreas Feiler einen Kandidaten. Die SPÖ sackt in der Stadt  von 37,1 auf 33,9 Prozent ab.  

In Bad Sauerbrunn wiederum schaffte es die SPÖ mit ihrem Bezirkskandidaten Roland Fürst ein gutes Ergebnis zu erzielen. Und liegt mit einem kleinen Minus nur hauchdünn hinter ihrem Ergebnis von 2013, bei etwa 30 Prozent.

Hier geht's zu allen Bezirksergebnissen