Uhudler weiterhin sehr beliebt. Die Anbauflächen für den Uhudler haben sich seit 2016 mehr als verdoppelt. Die Nachfrage bleibt weiterhin groß.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 01. August 2020 (06:26)
Uhudler-Fans. Bezirkshauptfrau Niccole Wild, Landtagspräsidentin Verena Dunst und Burgmanager Gilbert Lang.
DMF

„Der Uhudler ist ein Touristen-Magnet für das Südburgenland“, berichtet Landtagspräsidentin Verena Dunst. Sie präsentierte auf der Burg Güssing gemeinsam mit Bezirkshauptfrau Nicole Wild und Burgmanager Gilbert Lang die wirtschaftliche Bedeutung des beliebten Getränks für das Südburgenland.  „Seit 2016 konnten erhebliche rechtliche Verbesserungen erzielt werden, die das Qualitätsprodukt Uhudler zu einer regionalen Attraktion machten. Das Uhudlerland, Uhudlertheater und Uhudlerfest steigern das Vermarktungspotential nicht nur des Produkts selbst, sondern fördern den Tourismus in der gesamten Region“, erklärt Dunst.

Erst mit Aufnahme der wichtigsten Sorten in das Burgenländische Weingesetz konnte der Uhudler vom traditionellen Haustrunk zum Qualitätswein werden. „Seit dem neuen Pflanzrechtsregime 2016 beziehungsweise der Zulassung von Direktträgersorten gab es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf einen Anstieg der Anbaufläche für Uhudler-Reben von 70 Hektar auf 166 Hektar. Der Anteil der Direktträger-Rebsorten (Ripatella, Concord, Elvira und Delaware) an der gesamten Rebfläche ist ebenfalls deutlich gestiegen und liegt im Jahr 2020 bereits bei 27%. Dies ist eine Verdoppelung seit 2016,“ führt Bezirkshauptfrau Nicole Wild aus. Trotz des positiven Trends gibt es noch freie Pflanzrechte und,  wie die Landtagspräsidentin betont, noch deutliches Potential für den Uhudler.