Burgenlands Maturanten: Trend zur Uni. 42 Prozent wollen studieren; 17 Prozent unentschlossen. Schulen und Industriellenvereinigung bieten mehr Berufsorientierung.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 27. Juni 2019 (05:36)
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Zusammenarbeit. IV-Präsident Manfred Gerger und Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz (v.l.). Foto: BVZ
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Bereits zum fünften Mal haben Industriellenvereinigung Burgenland (IV) und Bildungsdirektion eine Umfrage unter den Maturantinnen und Maturanten durchgeführt – die Ergebnisse wurden nun präsentiert. Von den insgesamt 1.600 Maturanten haben sich 378 an der Umfrage beteiligt, was einer Rücklaufquote von etwa einem Fünftel entspricht.

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Für die IV als Interessensvertretung für Unternehmen und Wirtschaft sei es wichtig zu erfahren, „was Maturanten denken und in welche Richtung sie sich weiterqualifizieren wollen“, aber auch welche Vorstellungen sie von der Wirtschaft und dem Wirtschaftsstandort Burgenland haben, betonte IV-Präsident Manfred Gerger.

Die meisten Maturantinnen und Maturanten zieht es an eine Universität (42 Prozent), 28 Prozent planen den Berufseinstieg, rund 17 Prozent sind noch unentschlossen. Wie die IV will auch Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz noch gezieltere Berufsorientierung in die Schulen bringen. Im Hinblick auf den Facharbeitermangel soll auch mehr Technik in den Schul-Alltag Eingang finden; „Lehre mit Matura“ wird ebenfalls forciert. Generell sei man schon gut unterwegs, betont Zitz: „75 Prozent sind mit den Schulen, die sie gewählt haben, zufrieden.“