Werden wir immer reicher?. Burgenland rückt bundesweit auf Platz drei; Stadt und Bezirk Eisenstadt erstmals in den Top-10.

Von Alexandra Gollubics-Prath. Erstellt am 15. April 2021 (05:33)
Geld
NOEN, Erwin Wodicka

Wenn es darum geht, wer am meisten Geld zum Ausgeben zur Verfügung hat, liegt das Burgenland – zumindest laut GfK-Studie 2021 – österreichweit im Spitzenfeld. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft (Summe aller Netto-Einkünfte) von 24.919 Euro konnte das östlichste Bundesland gegenüber 2020 einen Rang gutmachen und hinter Niederösterreich (25.615 Euro) und Vorarlberg (25.535 Euro) auf Platz drei landen; Schlusslicht ist Wien (22.659 Euro).

Im Bezirksvergleich hat die Bundeshauptstadt dafür gleich zwei Bezirke unter den drei Bestgereihten: Der 1. Bezirk (Innere Stadt) „führt“ vor dem niederösterreichischen Mödling und dem 13. Bezirk (Hietzing).

Werden wir immer reicher?
GfK; Illustration: Shutterstock.com; Grafik: Bischof

Aber auch das Burgenland darf sich freuen: Während die Stadt Eisenstadt (27.563 Euro) einmal mehr Platz sieben holte, schaffte es erstmals auch der Bezirk Eisenstadt-Umgebung (26.575 Euro) unter die Top 10. Auf Platz drei aus burgenländischer Sicht (Rang 30 bundesweit): Der Bezirk Mattersburg, dessen Einwohnern mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 25.319 Euro um 4,5 Prozent mehr als dem durchschnittlichen Österreicher zur Verfügung stehen. Kaufkraftschwächster Bezirk: Jennersdorf (23.062 Euro) auf Rang 88 (von 116) bundesweit und 4,8 Prozent unter dem Bundesschnitt.

Für die ÖVP zeigt das positive Abschneiden des Landes vor allem die „Stärke“ der Region Eisenstadt und die „starke Handschrift“ der eigenen Gemeinderäte. Wirtschaftslandesrat Leonhard Schneemann verweist auf Maßnahmen des Landes zur Schaffung von Arbeitsplätzen und somit zum Wirtschaftsaufstieg.