Hubert Eisl neuer Geschäftsführer der KRAGES. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat am Freitag in Eisenstadt den gebürtigen Salzburger Hubert Eisl als neuen Geschäftsführer der KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten Ges.m.b.H.) präsentiert.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 14. August 2020 (16:01)
LH Hans Peter Doskozil und Hans Peter Rucker mit dem designierten KRAGES-Geschäftsführer Hubert Eisl
Bgld. Landesmedienservice

Eisl, der seinen neuen Job bereits am Montag antritt, folgt Harald Keckeis nach, der nach eineinhalb Jahren seine Tätigkeit im Burgenland beendet hatte.

In den vergangenen fünf Monaten hatte deshalb der Geschäftsführer der Landesholding Burgenland, Hans Peter Rucker, interimistisch die KRAGES geleitet, zu der die Spitäler Kittsee, Oberpullendorf, Oberwart und Güssing gehören. Der Abgang von Keckeis "hat uns sicherlich sehr schmerzlich getroffen", sagte Doskozil. Es sei aber dessen private Entscheidung gewesen, wieder zurück nach Vorarlberg zu gehen.

Eisl, Jahrgang 1967, hat sich gegen neun andere Bewerbern durchgesetzt. Er sei ein Spitalsexperte und habe sich als bestgeeignet für diesen Job herausgestellt, sagte Doskozil. Der neue KRAGES-Chef hat Betriebsinformatik und Health Care Management studiert.

Ab Ende der 1990-Jahre arbeitete er bis 2004 bei einer internationalen Unternehmensberatung und wechselte dann in die Sozialversicherung, wo er in der zweiten Führungsebene die IT- und EDV-Services mit ausbaute. 2010 ging Eisl zur ELGA Gmbh, wo er als einer von zwei Geschäftsführern für die Realisierung der elektronischen Gesundheitsakte zuständig war. Mitte 2016 übernahm er die Leitung des Krankenhauses vom Göttlichen Heiland, das zur Vinzenz-Gruppe gehörte.

Die KRAGES sei stets eine Herausforderung, wenn es darum gehe, das öffentliche Gesundheitssystem zu finanzieren und es mit einer solchen Quantität und Qualität vorzuhalten, dass die Bevölkerung damit auch sehr gut versorgt werden könne, sagte Doskozil. In den vergangenen zwei Jahren habe man Grundsatzentscheidungen getroffen, etwa beim Krankenhaus Gols und man habe auch Wort gehalten, wenn es um den Neubau des Krankenhauses Oberwart gehe. "Wir sind nach wie vor im Zeitplan", so Doskozil. Die Finanzierung des Neubaus in Oberwart sei sichergestellt. "Gleiches gilt fürs Krankenhaus Gols", betonte der Landeshauptmann.