Das ist die neue Vize-Landeschefin. Die Steinbrunnerin Astrid Eisenkopf gilt seit dem Jahr 2015 als SPÖ-Nachwuchshoffnung. Jetzt wird sie die erste stellvertretende Landeshauptfrau des Burgenlandes.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 30. Januar 2020 (17:13)
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Neues Duo an der Spitze. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und die stellvertretende Landeshauptfrau Astrid Eisenkopf.
Wolfgang Millendorfer

Mit der rot-blauen Landesregierung präsentierte sie der damalige Landeshauptmann Hans Niessl im Juni 2015 als junges Gesicht der SPÖ – rasch galt Astrid Eisenkopf als eines der größten Nachwuchstalente der Partei. Der nächste logische Schritt ihrer Karriere folgt nun: Im Februar wird Eisenkopf als Vize-Landeschefin an der Seite von Hans Peter Doskozil angelobt. Der Landeshauptmann schenkt ihr das Vertrauen nicht zuletzt angesichts des großen Zuspruchs bei der Wahl: 5.049 Vorzugsstimmen erhielt Eisenkopf auf der Wahlkreisliste im Bezirk Eisenstadt, 1.423 als Nummer zwei auf der SPÖ-Landesliste.

Stellvertretende Landeshauptfrau wird Astrid Eisenkopf rund um ihren 36. Geburtstag: Am 22. Februar 1984 in Eisenstadt (als Astrid Mandl) geboren, besuchte sie später die Volkschule Steinbrunn und maturierte 2002 am Bundesgymnasium in Eisenstadt. An der Wirtschaftsuniversität Wien schloss sie das Diplomstudium Wirtschaft und Recht ab. Nach einer beruflichen Station in der Burgenländischen Gebietskrankenkasse war Eisenkopf unter Landeshauptmann Hans Niessl im Amt der Burgenländischen Landesregierung tätig.


"Große Verantwortung"

Politisch engagierte sich die Steinbrunnerin früh bei den Kinderfreunden
und bei der Sozialistischen Jugend. Heute ist sie auch SPÖ-Bezirksvorsitzende in Eisenstadt und Vorsitzende der SPÖ-Frauen. In der Landesregierung unter Hans Niessl und später unter Hans Peter Doskozil war Eisenkopf zuletzt unter anderem für Landwirtschaft und Frauen-Agenden zuständig.

Dass sie nun die erste stellvertretende Landeshauptfrau des Burgenlandes wird, sieht Eisenkopf als große Verantwortung: "Ich freue mich natürlich sehr und bin mir zugleich dieser Verantwortung bewusst. In vielen Reden habe ich bereits davon gesprochen, dass es auch den Mut braucht, Herausforderungen anzunehmen. Und deshalb stelle ich mich sehr gerne dieser Chance."