Knapp 1.000 positive Selbsttests an Schulen. An den Schulen wurden laut Zahlen des Bildungsministeriums seit vergangenem Freitag 994 positive Antigen-Schnelltests verzeichnet. Das ist deutlich mehr als in der Woche davor (536) - allerdings wurden aufgrund der Rückkehr der Abschlussklassen in den Präsenzunterricht im Osten zwischen 9. und 15. April auch wesentlich mehr Tests durchgeführt (1,25 Mio. statt 800.000). Insgesamt waren davon 0,08 Prozent positiv (Vorwoche: 0,06 Prozent).

Von APA / BVZ.at. Erstellt am 16. April 2021 (13:19)
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Positive Selbsttests gaben 793 Schüler und 201 Lehrkräfte bzw. Verwaltungsangestellte ab. Die meisten davon wurden in Wien verzeichnet (312/Vorwoche: 52), gefolgt von Oberösterreich (179/Vorwoche: 130), der Steiermark (169/Vorwoche: 157), Niederösterreich (110/Vorwoche: 20), Salzburg (69/Vorwoche: 39), Kärnten (66/Vorwoche: 37), Tirol (58/Vorwoche: 46), Vorarlberg (18/Vorwoche: 28) und Burgenland (13/Vorwoche: 27).

Mit der Vorwoche vergleichbar sind die Zahlen vor allem im Osten nicht, weil dort die Schüler der Abschlussklassen in den Präsenzunterricht zurückkamen. Im Schnitt ist rund ein Drittel der Antigen-Tests falsch-positiv, in diesen Fällen wird das Ergebnis also beim aussagekräftigeren PCR-Test nicht bestätigt. Umgekehrt werden mit den vorrangig eingesetzten "Nasenbohrer"-Tests nicht alle Infizierten aufgespürt. Insgesamt waren im gesamten Bundesgebiet zwei Schulen wegen gehäufter Corona-Fälle geschlossen.

In der Ostregion war in dieser Woche abgesehen von den Abschlussklassen wieder Distance Learning angesagt. Das Betreuungsangebot an den Schulen nutzten dabei insgesamt neun Prozent der Schüler - das ist mehr als in der Vorwoche (sechs Prozent). An den Volksschulen waren es wie gewöhnlich deutlich mehr (15 Prozent/Vorwoche: elf) als im Sekundarbereich (2,2 Prozent/Vorwoche: zwei).

In Wien (10,5 Prozent) wurde die Betreuung dabei etwas öfter in Anspruch genommen als in den beiden anderen Bundesländern (je sieben Prozent).