Ich geh’ mal eine Runde segeln. Mildhybrid hilft beim Sparen – und der Fahrspaß bleibt beim 3er-BMW weiterhin auf hohem Niveau.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 19. Juni 2021 (05:16)
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Hinterlässt optisch einen feinen Eindruck: BMWs 3er. Eine rundum stimmige Limousine ohne ein einziges Hoppala. Wertigkeit und Ergonomie sind vorbildlich.
BMW, BMW

Viele Autohersteller sind auf den Mildhybrid-Zug aufgesprungen. So auch BMW beim 3er. Ein 48-Volt-Startergenerator versorgt den Antrieb mit zusätzlicher Strom-Power, wenn sich der Verbrenner zum Spritsparen abschaltet. Zudem unterstützt er beim Beschleunigen mit bis zu elf PS. Die Spitzenleistung bei unserem Testauto – 190 Diesel-PS – bleibt dabei aber immer gleich. Der Münchner mit dem Herz aus Steyr (dem weltweit größten Motorenwerk der BMW Group!) segelt jetzt etwas öfter als bisher, und beim Heranrollen an eine Kreuzung wird der Verbrenner früher abgedreht. Alles unspektakulär, alles ganz easy.

4,9 Liter Durchschnittsverbrauch wird angegeben. Naja, das haben wir nicht geschafft: Mit flotter (aber gesetzeskonformer) Fahrweise kamen wir auf rund sechs Liter, was bei diesem Fahrspaß schwer in Ordnung ist! Der 320d xDrive ist und bleibt – auch als Mildhybrid – eine dynamische Mittelklasse-Limousine. Eine echt geile (sorry für diesen Ausdruck) Sache ist der 2,0-Liter-Motor, bärenstark und für einen Selbstzünder auch sehr drehfreudig.

Die Automatik passt perfekt dazu. Dank dem mitdenkenden Allradantrieb fährt man wie auf Schienen (1a-Traktion). Das (optionale) M-Sportfahrwerk ist für den Alltag fast schon zu hart, auf der Landstraße dafür aber umso unterhaltsamer.

Wer es unbedingt braucht: Eine spezielle Funktion beim (optionalen) Parking Assistant ermöglicht, dass der BMW die letzten 50 gefahrenen Meter wieder alleine (automatisch) rückwärts zurücklegen kann. Alles klar?